DFB-Pokal Der enge Kampf läuft

Der Trainer der Borussia hatte mit einem aggressiven, lauffreudigen Spiel gerechnet. Dass die elf Tabellenplätze schlechter gestellten Augsburger so munter mitspielen würden, passte ihm sichtlich nicht. Dass dann noch Mkhitaryan bei seinem Torschuss aus kürzester Distanz erst im Abseits stand und auch noch von Hitz abgefangen wurde, trug nicht zu Tuchels Stimmungsaufhellung bei (27.).

Der enge Kampf, den Weinzierl angekündigt hatte, war nun tatsächlich im Gange. In der 40. Minute hatte Aubameyang die Dortmunder Führung nach einem Zuspiel von Mkhitaryan auf dem Fuß, doch Hitz tauchte reaktionsschnell ab; der Nachschussversuch wurde nach einem Foul am herbeigeeilten Ragnar Klavan abgepfiffen.

Nach der Pause erhöhte Dortmund merklich die Schlagzahl. Bei Gonzalo Castros Schuss war Hitz erneut zur Stelle (47.), kurz darauf grätschte Stafylidis dem einschussbereiten Aubameyang den Ball weg (54.). Augsburg war zunehmend eingeschnürt vom Offensivwirbel des BVB und suchte sein Glück beim Kontern.

Doch nachdem Dong-Won Ji Bobadilla frei gespielt hatte, verhinderte BVB-Torhüter Roman Bürki das erste Tor. Das blieb dann doch dem BVB vorbehalten: Aubameyang, dem schon beim 5:1 im Ligavergleich drei Treffer geglückt waren, beendete aus 18 Metern nach einem Abpraller das Zittern beim BVB (61.). Mkhitaryan sorgte mit dem 2:0 nach einem Zuspiel von Kagawa für klare Verhältnisse (66.).

"Nach dem Doppelschlag war es schwer für uns zurückzukommen. Wären wir in Führung gegangen, wäre es sicher spannend geworden", resümierte FCA-Coach Weinzierl. Am nächsten Samstag bestreitet sein Team beim Hamburger SV sein letztes Pflichtspiel in diesem Jahr. Neue Ziele gibt es dann nach der Winterpause.

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