Bundesliga Lahm: "Bayern wird am Ende wieder oben stehen"

Philipp Lahm fehlt das Verständnis für das Drama um den FC Bayern.

(Foto: Roland Weihrauch/dpa)

Zudem glaubt der ehemalige Kapitän weiter fest an einen ehemaligen Teamkollegen. Fußballtrainer Markus Babbel sieht die Fußballkarriere von Usain Bolt als PR-Gag.

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FC Bayern, Philipp Lahm: Der ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft und des FC Bayern Philipp Lahm ist sicher, dass sein ehemaliger Klub trotz einer Herbstkrise am Ende wieder deutsche Fußball-Meister wird. "Ich finde, man muss nach vorne schauen. Es ist noch nichts passiert. Sie haben jetzt eine schwächere Phase gehabt. Der FC Bayern hat immer Lösungen gefunden und ich bin mir sicher, dass die am Ende wieder ganz oben stehen werden", sagte der frühere Kapitän des FC Bayern und der Nationalmannschaft in der Bild.

Lahm findet es falsch, den im Vorjahr lange verletzten Manuel Neuer in Frage zu stellen. "Manu hat super gehalten. Er ist für mich unantastbar. Dass so ein Spieler nach mehreren Monaten Verletzung auch ein, zwei Fehler macht, ist einfach normal. Aber wer Manu im Tor sieht, und seine Haltung sieht, der sieht, dass er ein absoluter Topspieler ist, der das Gesamte im Blick hat", sagte der 34-Jährige.

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Internationaler Fußball, Usain Bolt: Markus Babbel - als Trainer mittlerweile bei den Western Sydney Wanderers unter Vertrag - sieht die Fußball-Karriere vom ehemaligen Sprinter Usain Bolt in Australien kritisch. Der Weltrekordler (32) spielt zur Zeit bei den Central Coast Mariners in der A-League. "Ich habe ihn spielen sehen", sagte Babbel der Schweizer Zeitung Blick. "Bei aller Liebe, das reicht in 100 Jahren nicht. Als PR-Aktion ist es sensationell. Die A-League erhält durch ihn viel Aufmerksamkeit. Aber ehrlich gesagt, kann ich das nicht ernstnehmen", betonte Babbel.

Bolt hatte zuletzt mit seinen ersten beiden Profi-Toren erneut für Schlagzeilen gesorgt und mit einem Wechsel nach Europa kokettiert. Der maltesische Meister FC Valetta hatte Interesse bekundet. Die Western Sydney Wanderers hatten Ex-Naionalspieler Babbel im Frühjahr als Cheftrainer engagiert. Der Ex-Münchner zeigte sich vom Leben in Sydney begeistert: "Die Stadt ist aber wirklich riesig. Wir haben hier das große Glück gefunden", sagte er. Babbel war vorher als Trainer beim FC Luzern in der Schweiz und hatte in der Bundesliga den VfB Stuttgart, Hertha BSC und 1899 Hoffenheim trainiert.

Basketball, Euro Cup: Der deutsche Basketball-Vizemeister Alba Berlin ist im EuroCup in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Das Team von Trainer Aito Garcia Reneses setzte sich am Mittwochabend mit 102:93 (56:39) beim französischen Klub Limoges CSP durch. Für die Hauptstädter, bei denen Rokas Giedraitis mit 23 Punkten bester Werfer war, war es der zweite Sieg im dritten Spiel der Vorrundengruppe B. Im Gegensatz zur knappen 73:75-Niederlage beim kroatischen Double-Sieger Cedevita Zagreb eine Woche zuvor gerieten die Berliner gegen Limoges nie ernsthaft in Gefahr. Nach 1:21 Minuten gingen die Gäste erstmals in Führung und gaben diese in der Folge nicht mehr ab. Schon kurz vor der Halbzeit hatte Alba einen beruhigenden Vorsprung von 19 Punkten herausgespielt.

Auch Bundesligarivale Frankfurt Skyliners feierte seinen zweiten Sieg. Beim litauischen Vizemeister Rytas Vilnius setzte sich die Mannschaft von Trainer Gordon Herbert in der Gruppe D mit 70:61 (35:34) durch. Bester Frankfurter Werfer war Erik Murphy mit 23 Punkten. In der litauischen Hauptstadt sahen die 3822 Zuschauer indes lange Zeit ein enges Spiel auf Augenhöhe. Erst im dritten Viertel konnten die Skyliners auf neun Punkte davonziehen und kamen bis Spielende nicht mehr in Bedrängnis. Zuvor hatten sich die Hessen dem früheren EuroCup-Sieger Unicaja Malaga mit 64:91 geschlagen geben müssen. Zum Auftakt hatte Frankfurt nach Verlängerung gegen Fiat Turin gewonnen (88:85).

Basketball, Dallas Mavericks: Ohne den noch angeschlagenen Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks zum Saisonauftakt in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA verloren. Die Texaner unterlagen 100:121 bei den Phoenix Suns. Der deutsche Nationalspieler Maxi Kleber kam in 16:45 Minuten Spielzeit für die Mavs auf acht Punkte. Der deutsche Youngster Isaiah Hartenstein feierte bei der 112:131-Niederlage der Houston Rockets gegen New Orleans Pelicans sein NBA-Debüt. Bester Werfer bei Dallas war Dwight Powell mit 16 Zählern. Bei den Suns ragte Devin Booker mit 35 Punkten heraus. Der 40 Jahre alte Nowitzki, der vor seiner 21. NBA-Saison steht, wird nach seiner Knöchel-OP im April wohl erst in einigen Wochen einsatzbereit sein. Der 20 Jahre Hartenstein kam bei den Rockets auf 1:35 Minuten Einsatzzeit. Der fünfmalige Allstar Anthony Davis führte die Gäste mit 32 Punkten und 16 Rebounds zum Sieg. MVP James Harden gelangen 18 Zähler.

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