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Bundesliga:Hertha-Trainer Dardai und Stürmer Lukebakio positiv getestet

Football: Bundesliga - day 28: Hertha Berlin v Borussia Moenchengladbach

Pal Dardai: Mit dem Coronavirus infiziert

(Foto: AFP)

Auch Assistent Admir Hamzagic hat sich mit Corona infiziert. Der Trainings- und Spielbetrieb der restlichen Mannschaft kann aber weiterlaufen, sie isoliert sich in einem gemeinsamen Quartier.

Corona-Alarm beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC: Trainer Pal Dardai, Co-Trainer Admir Hamzagic und Offensivspieler Dodi Lukebakio sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das teilte der abstiegsbedrohte Klub drei Tage vor dem wegweisenden Kellerduell beim FSV Mainz 05 (18.00 Uhr/Sky) mit.

Die betroffenen Personen seien symptomfrei, umgehend separiert worden und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Co-Trainer Andreas Neuendorf gilt als Kontaktperson ersten Grades und muss ebenfalls eine häusliche Quarantäne antreten. Auch der 46-Jährige ist symptomfrei. Die Mannschaft wird übergangsweise von Sportdirektor Arne Friedrich betreut - das allerdings unter erschwerten Bedingungen.

Der Trainings- und Spielbetrieb kann zwar weiterlaufen. Nach unmittelbarer Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf müssen sich Mannschaft, Trainerteam und enge Mitarbeiter um den Kader seit Donnerstag in eine behördlich angeordnete Isolation begeben. Alle beteiligten Personen werden zunächst bis zum 28. April ein gemeinsames Quartier beziehen, das sie lediglich zu den Trainingseinheiten und den Spielen verlassen.

"Wir hatten nach Rücksprache mit unserem Hygienebeauftragten in der zurückliegenden Länderspielpause die Hygienemaßnahmen bereits nochmal verschärft, haben beispielsweise tägliche Schnelltests umgesetzt, bevor sie zur Pflicht im DFL Hygienekonzept wurden. Jetzt sind wir aufgrund der aufgetretenen Fälle zu dieser Isolations-Maßnahme gezwungen", sagte Friedrich.

Mit maximalen Kontaktbeschränkungen und täglichen PCR-Testungen werde man größtmögliche Sicherheit schaffen. "Wir werden diese herausfordernde Situation als Team annehmen und gemeinsam alles dafür tun, die nächsten Spiele erfolgreich zu bestreiten", sagte Friedrich.

© SZ.de/dpa/sid/ska
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