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2. Bundesliga:St. Pauli schlägt Cottbus

FC St. Pauli v Energie Cottbus - 2. Bundesliga

Einer der Torschützen: Sebastian Schachten

(Foto: Bongarts/Getty Images)

Der FC St. Pauli hat seinem neuen Trainer Roland Vrabec den erhofften Einstand nach Maß beschert. Gegen Schlusslicht Energie Cottbus feierte die Elf einen 3:0-Sieg.

Der FC St. Pauli darf nach einem souveränen Erfolg im Duell der Neu-Trainer unter Interimscoach Roland Vrabec weiter vom Aufstieg in die Fußball-Bundesliga träumen. Die Elf bescherte dem Nachfolger von Michael Frontzeck zum Abschluss des 14. Spieltages der 2. Liga ein am Ende berauschendes Debüt und besiegte Energie Cottbus verdient 3:0 (1:0).

Dank der Tore von Fin Bartels (35.), Sebastian Schachten (70.) und Markus Thorandt (73.) bejubelten die Hamburger ihren ersten Heimsieg am Millerntor seit 58 Tagen und haben als Tabellenfünfter nur noch drei Punkte Rückstand auf den 1. FC Kaiserslautern auf Rang drei.

Dagegen schlittert Cottbus nach dem missratenen Einstand von Neu-Trainer Stephan Schmidt immer tiefer in die Krise. Nach der dritten Pleite in Folge bleiben die harmlosen Lausitzer Tabellenletzter - mit drei Zählern Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

"Es ist ein besonderes Gefühl. Ein Debüt mit solch einem Spiel ist überwältigend", sagte Vrabec: "Das Spiel war sehr emotional. Ich bin einfach nur froh, dass die Jungs sich endlich mal belohnt haben." Vor 27.441 Zuschauern war St. Pauli das bessere von zwei zunächst schwachen Teams. Die Hamburger versuchten von Beginn an, die Gäste unter Druck zu setzen, zahlreiche Fehlpässe im Spielaufbau verhinderten aber zunächst die Führung. Erst Bartels erlöste die Fans, als er einen Angriff überlegt ins linke Eck abschloss. Zuvor hatten Florian Kringe (7. und 24.) und Christopher Nöthe (29.) gute Möglichkeiten ausgelassen. In der zweiten Hälfte nutzte St. Pauli dann seine Chancen konsequenter. Schachten und Thorandt machten den auch in dieser Höhe verdienten Erfolg perfekt.

Cottbus war nach den Negativ-Erlebnissen der vergangenen Wochen die Unsicherheit anzumerken. Viel mehr als zwei Kopfbälle von Boubacar Sanogo (54. und 63.) hatte die Schmidt-Elf nicht zu bieten. Am Ende blieb Energie auch im fünften Spiel in Folge ohne Treffer.