Virtual-Reality-Spielparks in Japan:"Zur Sicherheit habe ich immer Kotztüten dabei"

Lesezeit: 5 min

Inside VR Park Tokyo

Die Gestaltung der Hallen ist eher Nebensache - zumindest für die Jungs.

(Foto: Tomohiro Ohsumi/Getty Images)

Klippen hinabstürzen, über Drahtseile balancieren, Dinosauriern entfliehen: In Tokios Freizeitparks erleben Besucher virtuelle Thrills. Spaßig ist das nicht unbedingt: Die "Superdroge der Zukunft" überfordert viele.

Von Steve Przybilla

Rina Kowa steckt zum ersten Mal in einer Kanone. Die 18-jährige Schülerin hängt kopfüber in der engen Röhre, festgezurrt mit einem Sicherheitsbügel, verkabelt mit Kopfhörern und Virtual-Reality-Brille. So schwebt Rina Kowa durch eine andere Welt. Wie eine Kanonenkugel fliegt sie durch Tokios Hochhausschluchten, vorbei an glitzernden Fassaden, Straßenbahnen und Highways. Als die Röhre aufhört zu ruckeln, ist Kowa bleich im Gesicht. Aber sie strahlt. "Sugoi!", ruft die junge Frau: echt krass! Sie nimmt die Brille ab. Dann muss sie sich erst mal orientieren. Vor der Maschine warten schon die Nächsten, die ebenfalls durch die Luft sausen wollen. Schließlich sind Ferien in Japan, und die jungen Leute nutzen die Zeit, um den neuesten Freizeitspaß auszuprobieren. In Tokio heißt das: sich in die virtuelle Welt begeben.

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