Städtetipps für Hamburg Transport, Essen und Trinken

Hier finden Sie Jens Schneiders Tipps für den Weg durch die Stadt und für den kleinen und großen Hunger.

U-Bahn mit Ausblick: Weil die Untergrundbahn in Hamburg eine Hochbahn ist, haben Besucher und Einheimische einen schönen Blick auf die Stadt - besonders in der U3, die auch an den Landungsbrücken am Hafen hält.

(Foto: dpa)

So kommen Sie am besten durch die Stadt:

Mit den roten Stadträdern, die es in der Innenstadt überall gibt, und die sich leicht ausleihen lassen. Bis zu 30 Minuten Fahrtzeit sind kostenlos. Hamburg hat zu wenig Fahrradwege, aber die Hafen-City oder der Weg um die Außenalster lassen sich mit dem Rad gut erfahren. Wer einmal Mut gefasst hat, wird sehen, dass die Radler in der Stadt meist aufmerksam beachtet werden.

Damit sollten Sie unbedingt fahren:

Eine kurze aber grandiose Stadtrundfahrt mit Blick auf den Hafen ist die Reise mit der U-Bahn, die in Hamburg Hochbahn heißt, genauer gesagt in der U3. Es gibt Hamburger, die sich diesen Umweg des Blicks wegen an jedem Tag gönnen, der es zulässt. Auch eine Linienfahrt mit dem Alsterdampfer ans linke oder rechte Alsterufer lohnt sich, genauso wie die Fleetfahrten und ein Ausflug über die Alster und in die anschließenden Kanäle.

Steigen Sie bloß nicht in ...

... eine überteuerte Hafenrundfahrt. Ein wenig Hafengefühl bieten die Fahrten mit den kleinen Barkassen.

Probieren Sie unbedingt:

Labskaus, auch Fischfrikadellen und Matjesbrötchen, im Winter: Birnen, Bohnen und Speck oder den Klassiker Grünkohl.

Das schönste Café:

Die "Strandperle" in Övelgönne ist ein magischer Ort, aber immer voll. Macht nichts, da gibt es viel zu gucken. Man setzt sich eben ein paar Meter weiter mit der Rhabarberschorle oder dem Bier in den feinen Elbsand und schaut zu, wie gegenüber die Containerschiffe beladen werden oder auf der Elbe vorüberziehen. An der Alster gibt es einige feine Cafes, das "Anleger 1870" mitsamt Restaurant am Schwanenwik zählt dazu.

Das beste Restaurant:

Besonders geschätzt wird im Moment "Das Weiße Haus", wohl zu Recht.