Raumschiff für Weltraumtouristen:Auf ins All

Außerirdisches Picknick? Ab 2012 und für 200.000 Dollar kein Problem mehr. Der Milliardär Richard Branson hat in Kalifornien das erste Raumschiff für Weltraumtouristen vorgestellt.

10 Bilder

SpaceShipTwo, AFP

Quelle: SZ

1 / 10

Der Traum von anderen Welten könnte für Betuchte wahr werden: In Kalifornien hat der britische Milliardär Richard Branson seine Raumkapsel SpaceShipTwo enthüllt - das erste Raumschiff für private Kurztrips ins Weltall.

Foto: AFP

SpaceShipTwo, AFP

Quelle: SZ

2 / 10

Vor 800 Gästen gab das Raumschiff der Firma Virgin Atlantics, das erstmals im Jahr 2012 Weltraumtouristen ins All bringen soll, sein Debüt. Das Schiff bietet zwei Piloten und sechs Passagieren Platz. Mit Hilfe des Trägerflugzeuges (im Bild rechts und links) WhiteKnightTwo wird die Kapsel zunächst eine Höhe von etwa 15 Kilometern erreichen.

Dann soll sich das Raumflugzeug abkoppeln und mit Raketenantrieb auf 110 Kilometer Höhe steigen. Die Passagiere werden einige Minuten schwerelos sein. Die ersten Testflüge sind für Anfang 2010 geplant.

Foto: AFP

SpaceShipTwo, Richard Branson und Burt Rutan, AP

Quelle: SZ

3 / 10

300 All-Verrückte haben sich nach Angaben von CNN bereits einen Platz im Raumschiff reserviert, 80.000 sollen auf der Warteliste stehen.

Ihre Plätze sind jedenfalls schon gesichert: Branson (re.) und der Entwickler Burt Rutan, der Kopf des ganzen Projektes, fliegen mit ihrem Raumschiff-Baby ins All. Für Branson, den Gründer von Virgin Atlantics, ist das Raumschiff "ein ganz neuer Beginn in der Ära der kommerziellen Raumfahrt".

Foto: AP

SpaceShipTwo, Arnold Schwarzenegger und Richard Branson, Reuters

Quelle: SZ

4 / 10

Auch Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger kam zur feierlichen Enthüllung in der Mojave-Wüste. Er lobte Branson als "außergewöhnlichen Visionär" und Burt Rutan als "einen der großartigsten Weltraumpioniere aller Zeiten".

Foto: Reuters

SpaceShipTwo, AFP

Quelle: SZ

5 / 10

"Ich taufe dich auf den Namen ...": Zusammen mit Bill Richardson, dem Gouverneur von New Mexiko (links im Bild) zerschmetterte Gouverneur Schwarzenegger die Champagner-Flasche am Raumschiff. Doch nicht nur amerikanische Prominenz stand auf der Gästeliste, auch Deutschland war vertreten.

Foto: AFP

SpaceShipTwo, Sonja Rohde, dpa

Quelle: SZ

6 / 10

Die Hagener Unternehmerin Sonja Rohde hat bereits ihr Ticket als "Privatastronautin" gebucht. Rohde hatte Branson 2005 bei einer Safari in Afrika kennengelernt und so von seinen Weltraumplänen erfahren.

Die Hagenerin war begeistert und reservierte sich sofort ein Ticket.

Inzwischen hat die Juniorchefin einer Immobilienfirma mehrere Trainingseinheiten absolviert, um sich auf den Ausflug ins All vorzubereiten - wie im Bild zu sehen. Zur Vorbereitung gehörte auch ein Schwerelosigkeitstraining im Kennedy Space Center in Cape Canaveral (US-Bundesstaat Florida) und ein Zentrifugentraining.

Foto: dpa

SpaceShipTwo, Dick und Jennifer Hardt, AFP

Quelle: SZ

7 / 10

Hochzeitsreise ins All: Das Ehepaar Dick und Jennifer Hardt strahlte um die Wette - die zukünftigen Weltraumtouristen haben sich ihre exklusive Reise einiges kosten lassen. Kostenpunkt für den außerirdischen Spass: 200.000 Dollar (140.000 Euro) für fünf Minuten Schwerelosigkeit und den Blick auf Mutter Erde.

Foto: AFP

SpaceShipTwo, Reuters

Quelle: SZ

8 / 10

Riesige Fenster bieten laut Unternehmer Branson den perfekten Ausblick auf die Erde. Wenn es 2012 für die Weltraumtouristen ab ins All geht, wollen auch Prominente wie der Physiker Stephen Hawking und Superman-Regisseur Bryan Singer mit dabei sein.

Foto: Reuters

SpaceShipTwo, VirginGalactic/dpa

Quelle: SZ

9 / 10

An dem Raumschiff wurde jahrelang unter größter Geheimhaltung gearbeitet. Burt Rutan war auch der Entwickler des Raketenflugzeugs SpaceShipOne, das 2004 zwei Mal aus der Mojave-Wüste in den Weltraum vorstieß.

Foto: Virgin Galactic/dpa

SpaceShipTwo, dpa

Quelle: SZ

10 / 10

Branson war von dem Projekt so angetan, dass er die Technologie kaufte, um mit der weiterentwickelten Version Touristen ins All zu schicken. Er wolle Weltraumreisen später einmal zu einem Preis anbieten "dass Hunderttausende Menschen den Weltraum erleben können, die sich das nie erträumt hätten".

Auf den ersten Flug wird der Virgin-Atlantic-Chef seine eigene Familie mitnehmen. Ein Bild seiner Mutter Eve aus jüngeren Jahren ziere eine Seite des Cockpits, verriet Branson bei der Vorstellung der Raumkapsel.

Foto: Reuters

(sueddeutsche.de/dpa/fvk/dd

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB