Weintourismus im Ahrtal:"Corona war ein Leichtes gegenüber dem, was uns jetzt getroffen hat"

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Weintourismus im Ahrtal: Ute Körtgen betreibt ihren Winzerhof in Ahrweiler gemeinsam mit ihrem Mann Christof. Die Flut hat ihr Anwesen schwer beschädigt, aber der Wiederaufbau läuft.

Ute Körtgen betreibt ihren Winzerhof in Ahrweiler gemeinsam mit ihrem Mann Christof. Die Flut hat ihr Anwesen schwer beschädigt, aber der Wiederaufbau läuft.

(Foto: imago images/Kraft, imago images/Reichwein, privat)

Das Ahrtal war ein beliebtes Ziel für Wanderer und Weinliebhaber - dann kam die Flut. Ein Gespräch mit Winzerin Ute Körtgen über den Wiederaufbau, Urlaub im Hochwassergebiet und die Ernte in diesem Jahr.

Von Dominik Prantl

Fast drei Monate nach dem Hochwasser fehlt im Ahrtal weiterhin der Großteil der touristischen Infrastruktur. Neben 70 Prozent der Hotels und Pensionen und 80 Prozent der Gastronomie sind unter anderem auch Bahnstrecke, Verbindungsstraßen und Parkplätze zum Teil schwer beschädigt. Dabei lebt das Ahrtal auch vom Tourismus - und der Tourismus vom Weinanbau. Ute Körtgen, Vorstandsmitglied im Ahrtal-Tourismus, lebt von beiden. An ihrem Winzerhof Körtgen, den sie gemeinsam mit ihrem Mann seit mehr als 30 Jahren in der Altstadt von Ahrweiler betreibt, bietet sie Weinverkauf, Weinstube und mehrere Ferienwohnungen an. Zumindest tat sie dies bis vor Kurzem.

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