Wirtschaftssenatorin:Leonhard mit Delegation im Baltikum

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Melanie Leonhard (SPD), Wirtschaftssenatorin Hamburgs. (Foto: Markus Scholz/dpa)

Es ging um maritimen Logistik, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Hamburgs Wirtschaftssenatorin Leonhard ist mit einer rund 50-köpfigen Delegation nach Lettland und Estland gereist.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Hamburg (dpa/lno) - Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard ist mit einer rund 50-köpfigen Delegation mit Vertretern von Industrie, Unternehmen und Start-ups aus der Hansestadt nach Lettland und Estland gereist. „Mit unseren Nachbarn im Baltikum verbindet uns die Tradition der Hanse“, erklärte die SPD-Politikerin am Freitag laut einer Mitteilung zum Abschluss der viertägigen Reise. Handel, Austausch und Zusammenarbeit auf Augenhöhe seien jahrhundertelange Übung, und heute womöglich aktueller denn je. „Mit unserer Reise schließen wir nahtlos daran an.“ Unter den gegenwärtigen Vorzeichen sei die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit unter europäischen Nachbarn das Gebot der Stunde, betonte Leonhard.

Im Mittelpunkt der Reise stand den Angaben zufolge der Austausch zu Themen der maritimen Logistik, der Digitalisierung und Innovation im Bereich Künstlicher Intelligenz. Für die innovationsstarken, kleinen Volkswirtschaften im Baltikum sei Hamburg mit seiner ähnlichen Größe ein geeigneter Eintrittspunkt in den deutschen und internationalen Markt. Im Baltikum würden viele Fragen sehr pragmatisch gelöst, sagte Leonhard. „Von diesem Mut und dieser Unverdrossenheit können wir eine Menge lernen!“

Zentrale Themen waren angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine den Angaben zufolge auch die Energiesicherheit, die erneuerbaren Energien und dabei die Bedeutung der Häfen. Lettlands Wirtschaftsminister Viktors Valainis sagte laut Mitteilung, sein Land könne bei der Neuausrichtung der Häfen von traditionellen russischen Transitgütern hin zu Logistik, Innovation und Industrie sowie inländischem Schienengüterverkehr viel von den Erfahrungen des Hamburger Hafens lernen und umgekehrt. „Meine Vision ist, dass ein moderner Hafen nicht mehr nur ein Umschlagplatz für Güter ist, sondern ein ganzes Geschäftsökosystem, das Logistik, Fertigung und Innovation umfasst.“ Lettland ist in diesem Jahr Länderpartner des 835. Hafengeburtstags.

In Lettland wie in Estland informierte sich die Delegation auch über Konzepte zur Digitalisierung der Verwaltung, die eventuell auch in Hamburg umgesetzt werden könnten. Dabei sei es auch um wirksame Vorkehrungen zur Sicherstellung von Cybersicherheit gegangen. Die Hamburger Delegation konnte sich den Angaben zufolge hierzu in der estnischen Hauptstadt Tallinn beim Nato-Kompetenzzentrum Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence (CCDCOE) über entsprechende Maßnahmen informieren.

© dpa-infocom, dpa:240405-99-574421/2

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