Veteranen des Zweiten WeltkriegsDie vielen Gesichter der Roten Armee

Kirgisen, Turkmenen, Armenier - Soldaten aus 15 Volksgruppen kämpften in der sowjetischen Armee gegen Nazideutschland. Noch lebende Veteranen werden überall geehrt, doch manch frühere Teilrepublik versucht von Russland abzugrenzen.

Von Antonie Rietzschel

Am 9. Mai begeht Russland den Djen Pobedy. Mit einer großen Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau erinnert das Land jedes Jahr an den Sieg über Nazideutschland (Text über die Bedeutung des Tages). 70 Jahre ist das mittlerweile her. Doch trotz des großen Jubiläums haben viele Staats- und Regierungschefs ihre Teilnahme abgesagt.

Bei den Feierlichkeiten werden auch noch lebende Kriegsveteranen geehrt. Fotografen der Nachrichtenagentur Reuters haben einige von ihnen fotografiert: ikonografisch, im Anzug und mit Orden, aber auch im heimischen Wohnzimmer. Einer von ihnen ist Boris Runow. Der 89-Jährige diente von 1943 bis 1945 als Pionier. Zu Kriegsende war er in Deutschland.

Bild: Sergei Karpukhin/Reuters 26. April 2015, 09:282015-04-26 09:28:27 © SZ.de/odg