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Verkehrspolitik:"Konkurrenz um jeden Quadratmeter"

Eröffnung autofreier Abschnitts Friedrichstraße

Zwei Fahrradfahrerinnen fahren auf einem neuen autofreien Abschnitt der Friedrichstraße, auf dem ein Tempolimit von 20 km/h gilt.

(Foto: dpa)

Pop-up-Radwege, ausgesperrte Autos: Viele Großstädte haben die Corona-Ausgangsbeschränkungen genutzt, um dem Fahrradverkehr mehr Raum zu geben. Wird das die Mobilität in den Städten nachhaltig verändern?

Von Markus Balser und Jan Heidtmann, Berlin

Das einzige, was von der Autotraversale Friedrichstraße in Berlin noch übrig ist, ist der Mittelstreifen. Wo sich bislang zu Hauptverkehrszeiten eine dichte Kolonne von Autos durch die Stadt schob, passt derzeit kaum mehr ein Kleinwagen durch. Absperrungen und kleine Bäume in großen Blumenkübeln lassen gerade einmal Platz für zwei Radspuren. Cafébesitzer haben Stühle und Tische am Straßenrand aufgestellt. Bis Anfang 2021 gehört ein zentrales Teilstück der wichtigen Verkehrsachse allein dem Rad- und Fußgängerverkehr. Das neue Tempolimit auf der Flaniermeile in Mitte: 20 Kilometer pro Stunde.

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