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USA:"Wir fallen von einem Extrem ins andere"

An vielen Orten in den USA dürfen nicht nur Nasen, sondern auch Münder wieder unbedeckt sein.

An vielen Orten in den USA dürfen nicht nur Nasen, sondern auch Münder wieder unbedeckt sein.

(Foto: Olivier Douliery/AFP)

US-Präsident Biden kippt überraschend die Maskenpflicht für Geimpfte. Linke wie rechte Kommentatoren sprechen vom "Tag der Befreiung". Doch einigen Wissenschaftlern gehen die Lockerungen zu schnell.

Von Alan Cassidy, Washington

Es war eine Nachricht, die alle überraschte; zumal sie von dieser Regierung kam, die bei Corona stets zur Übervorsicht neigte. Am Donnerstag trat Joe Biden aus dem Weißen Haus und stellte sich im Rosengarten hinter ein eilig aufgebautes Podium. Die schwarze Maske, die er sonst immer dabeihatte, die er auch im Oval Office kaum je ablegte, fehlte. Der Präsident blinzelte in die Frühlingssonne und gab bekannt: Die Maskenpflicht ist für Geimpfte nicht mehr nötig. Genau genommen las Biden bloß die neuesten Empfehlungen der Seuchenschutzbehörde CDC vor: Wer vollständig geimpft ist, braucht in den USA keinen Gesichtsschutz mehr zu tragen, auch nicht drinnen, auch nicht in Restaurants, Bars oder Kinos, die vielerorts schon wieder offen sind.

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