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US-Wahl 2020:Beto O'Rourke will Präsident werden

USA - Der Demokrat Beto O'Rourke bei einer Wahlkampfveranstaltung

Der texanische Politiker Beto O'Rourke will als Demokrat gegen Trump antreten und US-Präsident werden.

(Foto: REUTERS)
  • Der texanische Politiker hat seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur am Donnerstag offiziell bekanntgegeben.
  • Zuvor hatte er sein Vorhaben dem US-Magazin Vanity Fair und einem lokalen Sender mitgeteilt.
  • O'Rourke gehört zu den Kandidaten mit den bisher besten Aussichten, die Nominierung der Demokraten zu gewinnen.

Die Zeit der großen Fragezeichen hinter dem Namen von Beto O'Rourke sind vorbei. Am Donnerstag erklärte der Demokrat offiziell, sich um die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei zu bewerben. Am Mittwoch hatte der texanische Politiker bereits seinem Heimatsender KTSM aus El Paso bestätigt, dass er antreten will, von den Demokraten als Kandidat für das Amt des US-Präsidenten nominiert zu werden.

Am Mittwoch veröffentlichte auch das US-Magazin Vanity Fair ein mehrseitige Titelgeschichte über den 46-Jährigen mit Fotos der Star-Fotografin Annie Leibovitz. In dem Text wird er mit den Worten zitiert: "Ich will dabei sein. Mann, ich bin geboren, um dabei zu sein."

O'Rourke war bis Anfang 2018 noch ein eher unbekannter Kongressabgeordneter aus der texanischen Grenzstadt El Paso. Er hatte sich allerdings zu den Midterms Anfang November nationale Beachtung erworben, als er mit einem intensiven Wahlkampf den fast unmöglichen Versuch wagte, dem Republikaner Ted Cruz seinen Senatssitz abzunehmen.

Anders als frühere demokratische Bewerber schaffte es O'Rourke, Rekordsummen an Spenden für seine Kampagne zu sammeln und vor allem die Jugend zu mobilisieren. O'Rourke verlor die Wahl zwar. Aber so knapp, dass es ihm unter Demokraten als Sieg angerechnet wurde, der beweise, dass die Republikaner auch in Texas nicht unschlagbar seien. Er lag etwa in fast allen Wahlkreisen entlang der Grenze zu Mexiko vor Cruz. In Umfragen gehört er schon jetzt zu den Spitzenreitern im immer größer werdenden Feld der demokratischen Bewerber.

© SZ.de/cat
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