bedeckt München 14°

Coronavirus:Tschechien hat einen hohen Preis bezahlt

Die Tschechen kehren zurück zu mehr Normalität, weil vieles wieder öffnen darf.

(Foto: AFP)

Geschäfte, Schulen und Museen öffnen in Tschechien, weil die Impfquoten hoch und die Inzidenzen niedrig sind. Doch der Weg dorthin war ein schwerer.

Von Viktoria Großmann

Seit Montag dürfen die Tschechinnen und Tschechen erstmals seit Oktober wieder einen Friseursalon betreten oder zur Maniküre in ein Nagelstudio gehen. Dass es auf den Köpfen der Tschechen nicht völlig wirr aussieht, liegt daran, dass Friseuren Hausbesuche erlaubt waren - und wohl auch daran, dass einige schwarzgearbeitet haben. Dass nun einige Dienstleister ihre Läden, in Prag auch die Museen öffnen und vor allem viele Schüler wieder in den echten Unterricht dürfen, ist ein bedeutendes Signal: Tschechien, so scheint es, ist über den Berg. Die Inzidenz liegt nun bei 134, niedriger als in Deutschland. Im Januar lag sie in einigen Kreisen noch bei mehr als 1200.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Rentnersport im sonnigen Winter
Rentenbesteuerung
Kassiert der Staat die Bürger zweimal ab?
Virus-stricken Dutch cruise ship expected to reach Florida's coasts after stand-off over permission to dock
USA
Wie das Coronavirus Amerika infizierte
Umarmung
Psychologie
"Verzeihen ist wichtig für die psychische Gesundheit"
Umwelt
Die Hoffnung ist grün und schleimig
U.S. President Trump campaigns in Jacksonville, Florida
USA
Trumps verheerende Bilanz
Zur SZ-Startseite