Tag der Deutschen Einheit :Gegendemo der linken Szene zum 3. Oktober in Hamburg

Bundeskanzler Olaf Scholz (M) winkt auf seinem Weg vom Bürgergespräch in der Handelskammer. (Foto: Christian Charisius/dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Hamburg (dpa/lno) - Mehrere Hundert Menschen haben am Montagabend an einer Gegendemo zu den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit teilgenommen. Bereits kurz nach dem Start stoppte die Polizei den Zug, wie dpa-Reporter berichteten. Die Demonstranten aus der linken Szene hatten ein Transparent enthüllt, auf dem Deutschland vulgär beschimpft wurde. Dieses Transparent könne eine Straftat darstellen, erklärte ein Polizeisprecher zur Begründung. Zunächst war das Transparent überklebt gewesen mit dem Hinweis „Zensiert“.

In einer Abschluss-Mitteilung der Polizei zum Einsatz hieß es am späten Abend, dass zwei Transparente mit mutmaßlich strafbarem Inhalt gezeigt worden seien. „Einsatzkräfte forderten die Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer auf, das Zeigen der Transparente zu unterlassen“, hieß es in der Mitteilung. Darüber hinaus seien die Demonstranten aufgefordert worden, ihre zwischenzeitlich angelegte Vermummung abzulegen.

Die Teilnehmer seien dieser Aufforderung nachgekommen, so dass der Aufzug seine Route bis zur Abschlusskundgebung im Stadtteil St. Pauli ungestört fortgesetzt habe. Insgesamt nahmen nach Angaben der Einsatzkräfte rund 750 Menschen an dem Protest teil. Wegen der Transparente, Vermummungen und vereinzelt gezündeter Pyrotechnik leitete die Polizei ihren Angaben nach mehrere Strafverfahren ein.

© dpa-infocom, dpa:231002-99-418688/4

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