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Tätliche Übergriffe:Beistand für Cottbus

Nach mehreren Gewalt-Vorfällen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen erhöht die Polizei ihre Präsenz in der Stadt. Auch die rot-rote Landesregierung in Potsdam springt ein und verspricht Abhilfe.

Brandenburgs Landesregierung hat der Stadt Cottbus angesichts der angespannten Lage dort Unterstützung zugesichert. "Die Stadt wird nicht alleingelassen", sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung. "Wir lassen keine Situation der Angst zu." In Cottbus ist es seit Jahresbeginn wiederholt zu tätlichen Übergriffen vor allem zwischen Flüchtlingen und Einheimischen gekommen, die Landesregierung spricht von "mehreren Vorfällen verbaler und körperlicher Gewalt sowohl gegen als auch von Geflüchteten". Aufsehen löste in Cottbus zuletzt ein Messerangriff von drei minderjährigen syrischen Flüchtlingen auf ein Ehepaar in einem Einkaufszentrum aus.

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