bedeckt München 30°

Steinmeier in Afrika:Chemnitz am Kap

Bundespräsident Steinmeier in Südafrika

Frank-Walter Steinmeier ist der erste Bundespräsident seit Johannes Rau, der in Kapstadt mit militärischen Ehren begrüßt wird.

(Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wirbt in Südafrika für Zusammenhalt und Freiheit - und meint damit auch das eigene Land.

Grausig ist es, das Apartheid-Museum in Johannesburg. Auf großen Leinwänden laufen dort Bilder aus den Townships, aus den Zeiten des Aufstands. Es sind Szenen von Blut und Sterben, ungeschnitten, unerträglich. Auf anderen Bildschirmen sind Interviews mit Zeitzeugen zu sehen, etwa mit einem gewissen Cyril Ramaphosa. Als Mitglied des Afrikanischen Nationalkongresses ANC hatte der Gewerkschafter damals den Übergang in die Demokratie mit verhandelt. "Es war ein Geben und Nehmen", berichtet er da. Die Weißen könnten sich glücklich schätzen, "dass wir das System so stabil gehalten haben". Sonst sähe es heute anders aus, das Zusammenleben in Südafrika.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Tourismus in Italien
Bella Italia ohne Urlauber
frau
US-Psychologe im Interview
"Bei Liebeskummer ist Hoffnung nicht hilfreich"
Solidarität mit den Betroffenen der rechtsextremen Angriffsserie Kundgebung unter dem Motto Solidari
Berlin
Front gegen rechts
Corona Simulation Teaser Storytelling grau
Coronavirus
Der lange Weg durch die Pandemie
Junge 11 Monate wird beim Essen gefüttert feeding a baby BLWX100034 Copyright xblickwinkel McPh
Ernährung
Die ersten 1000 Tage entscheiden
Zur SZ-Startseite