Senat - Bremen:Kommission entscheidet über Anträge auf frühere Impfung

Bremen
Claudia Bernhard (Linke), Senatorin für Gesundheit, spricht. Foto: Sina Schuldt/dpa (Foto: dpa)

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Bremen (dpa/lni) - Menschen mit einem sehr hohen Risiko auf einen schweren oder gar tödlichen Krankheitsverlauf im Falle einer Corona-Infektion können in Bremen eine vorgezogene Impfung beantragen. Über die Anträge entscheidet eine fünfköpfige Impfkommission, die ihre Arbeit bereits aufgenommen habe, teilte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) am Montag mit.

Die Priorisierungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und auch des Bundesministeriums für Gesundheit seien leider häufig sehr weit gefasst und bildeten nicht alle Krankheitsbilder und Impfindikationen ab, begründete Bernhard die Impfkommission, die der Senat und die Bürgerschaft beschlossen hatte.

"Bei uns sind in den vergangenen Tagen und Wochen viele Anfragen eingegangen, häufig wurden schwere individuelle Krankheitsgeschichten geschildert. Unsere Impfkommission wird nun bei allen Fällen entscheiden, ob eine frühere Impfung möglich ist", sagte die Senatorin.

Dem Gremium gehören unter anderen die Präsidentin der Ärztekammer Bremen, Heidrun Gitter, und der Arzt und Medizinethiker Klaus-Peter Hermes an. Die Impfkommission entscheide nach pflichtgemäßem Ermessen über die jeweiligen Anträge und teile die Entscheidungen schriftlich mit. Der Antrag muss auch ärztliche Unterlagen enthalten.

© dpa-infocom, dpa:210201-99-256439/2

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