bedeckt München

Schweiz:Der Preis der Entspannung

Foto Manuel Geisser 15.10.2020 Zürich : Jugendliche mit Schutzmaske an der Bahnhofstrasse Zürich *** Photo Manuel Geisse

Das Tragen von Masken war bislang schweizweit eher eine Seltenheit.

(Foto: Manuel Geisser/imago images)

Zu Beginn der Pandemie fiel auf, wie ruhig und besonnen in der Schweiz mit dem Virus umgegangen wurde - und wie schnell wieder Normalbetrieb herrschte. Nun gilt das Land als Risikogebiet. Was ist da passiert?

Von Isabel Pfaff, Bern

Jetzt ist es sogar in Deutschland amtlich: Das Robert-Koch-Institut hat am Donnerstag die gesamte Schweiz zum Corona-Risikogebiet erklärt. Die 14-Tage-Inzidenz des Landes liegt inzwischen bei rund 400 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, der Kanton Wallis erreicht gar einen Spitzenwert von fast 1000 Fällen. Und auch die Positivitätsrate bei den Tests räumt mit dem Mythos auf, dass die Zahlen nur mit der gesteigerten Testkapazität zu tun hätten: Sie liegt aktuell bei etwa 19 Prozent. Die täglichen Neuinfektionen in der Schweiz erreichen Werte, die von denen in Deutschland nicht mehr allzu weit entfernt sind - bei einem Zehntel der Einwohnerzahl. Am Mittwoch meldete das Schweizer Bundesamt für Gesundheit 5256 neue Fälle.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Businesswoman sitting in cafe drinking coffee model released Symbolfoto property released PUBLICATI
Corona-Symptome
Nichts riechen, nichts schmecken
Wanzen 16:9
Bettwanzen
Das große Fressen
Post-Corona
Das Leben danach
Thoughtful stressed woman with a mess in her head
Familie und Partnerschaft
Das Monster in mir
Mehrwertsteuer wird gesenkt
Handel
"20 Lebensmittel im Internet suchen, ist nicht wirklich bequem"
Zur SZ-Startseite