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Regierung - Hannover:Land gibt Kommunen bis zu 1200 Beamte zur Kontaktverfolgung

Deutschland
Stephan Weil, der Ministerpräsident von Niedersachsen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Berlin (dpa/lni) - Das Land Niedersachsen will den Kommunen bis zu 1200 Beamte zur Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infizierten zur Verfügung zu stellen. Das kündigte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwochabend in Berlin nach dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an.

Weil sagte, oberstes Ziel aller nun beschlossenen Maßnahmen sei es, den exponentiellen Anstieg der Coronazahlen zu stoppen. "Wenn wir diese Linie weiterführen, dann sind wir bei Verhältnissen, die wünsche ich niemanden in unserem Land."

Die neuerlichen Einschränkungen seien hart, räumte Weil ein. "Wir hoffen, dass wir einen Monat später feststellen können: Wir haben eine echte Trendwende erzielt. Wenn uns das gelingt, haben wir vielleicht noch mehr Weihnachten verdient als das in den Vorjahren der Fall war." Weil rief die Menschen in Niedersachsen dazu auf, alle persönlichen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren.

Der Landtag in Hannover wird nach Worten des Regierungschefs am Freitagmittag in einer Sondersitzung zusammenkommen, um über die aktuelle Lage zu beraten.

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