Prozess gegen Werner MaussDeutschlands größter Spion vor Gericht

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Werner Mauss ist jetzt 76, schwerhörig und, so sein Anwalt, etwas aufgeregt, "wenn man ihn überfordert".
Werner Mauss ist jetzt 76, schwerhörig und, so sein Anwalt, etwas aufgeregt, "wenn man ihn überfordert". (Foto: Sascha Steinbach/Getty Images)

Deutschlands Superagent und die Frage: All das viele Bargeld - fürs operative Geschäft oder den privaten Hausbau im Hunsrück?

Von Ralf Wiegand, Bochum

Wenn man Werner Mauss beim letzten Mal richtig verstanden hat, was nicht immer ganz einfach ist, dann müsste es am 31. Januar eine Art Weltkonferenz der Geheimdienste gegeben haben. Dort sollte darüber befunden werden, hatte Mauss versprochen, welcher der bisher streng geheimen Geldgeber persönlich ins Gericht des deutschen Ruhrpott-Städtchens Bochum reisen würde, um dem treuen, nun aber im fortgeschrittenen Alter in Schwierigkeiten geratenen Agenten für Frieden, Freiheit und Dschungel-Pipelines zur Seite zu springen. An diesem Montag, versicherte Mauss, werde er die Anhörung eines solchen Zeugen beantragen können.

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