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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Gelbwesten: Macron hat Angst

Seit Wochen demonstrieren Hunderttausende Franzosen gegen ihren Präsidenten. Der entschuldigt sich und kommt den Gelbwesten entgegen. Die könnten jetzt aber noch mehr verlangen.

Seit Wochen befindet sich Frankreich in einem wirtschaftlichen und sozialen Notstand. Hunderttausende Demonstranten mit gelben Warnwesten gehen auf die Straße. Nun hat Präsident Macron verschiedene Maßnahmen angekündigt: Der Mindestlohn wird erhöht, für Überstunden werden weder Steuern noch Abgaben erhoben und wer eine niedrige Rente hat, bleibt von einer Sozialsteuererhöhung verschont.

Doch das alles wird die "gilets jaunes" nicht davon abhalten, weiter zu demonstrieren. Im Gegenteil. Jetzt, wo die Gelbwesten merken, dass ihr Protest Wirkung zeigt, werden sie noch weit mehr verlangen, sagt die SZ-Paris-Korrespondentin Nadia Pantel.

Weitere Themen: May tourt durch Europa, Festnahme im Fall Peggy, EZB-Anleihenkäufe rechtens.

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