bedeckt München 22°

SZ-Podcast "Auf den Punkt":Wahlen in Indonesien: Vorbild für die islamische Welt?

Das bevölkerungsreichste Land der islamischen Welt hat gewählt. Der liberale Amtsinhaber Widodo hat über seinen Herausforderer gesiegt. Doch ohne Mekka geht in Indonesien nichts mehr.

Indonesien hat sich für Vielfalt entschieden. Bei den Wahlen hat der liberale Amtsinhaber Joko Widodo gewonnen. Und das in der drittgrößten Demokratie der Welt, dem Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung weltweit. In Indonesien herrsche, so heißt es klischeehaft, ein liberaler Islam. Doch in der Provinz Aceh ist die Scharia eingeführt worden - mit drakonischen Körperstrafen.

Der Islam ist in dem multikulturellen und multiethnischen Staat eher die Klammer als ein Vorbild für andere islamische Länder, sagt SZ-Südostasien-Korrespondent Arne Perras. Konservative religiöse Strömungenhaben in den vergangenen Jahren immer stärker an Gewicht gewonnen. Ganz ohne Mekka scheint gar nichts mehr in Indonesien zu gehen.

Weitere Meldungen: 29 Deutsche sterben bei Busunglück auf Madeira, Griechenland verlangt Entschädigung von Deutschland, neue Datenpanne bei Facebook.

So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren

"Auf den Punkt" ist der Nachrichtenpodcast der SZ mit den wichtigsten Themen des Tages. Der Podcast erscheint von Montag bis Freitag immer um 17 Uhr. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot, etwa bei:

iTunes

Spotify

Indonesien Wahlkampf-Tour nach Mekka

Indonesien

Wahlkampf-Tour nach Mekka

Auch nach der Wahl bleibt Präsident Joko Widodo wohl im Amt - dank einer Allianz mit konservativen Muslimen. Kurz vor der Wahl pilgerte Widodo nach Mekka.   Von Arne Perras

Deezer

oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Alle unsere Podcasts finden Sie unter: www.sz.de/podcast.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.