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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Der verspätete algerische Frühling

In Algerien gehen Hunderttausende gegen den kranken Präsident Bouteflika auf die Straße. Jetzt kommt alles auf das Verhalten des Militärs an.

Am 18. April wird in Algerien gewählt. Es wäre die fünfte Amtszeit von Präsident Abdelaziz Bouteflika. Und das, obwohl der 82-Jährige Präsident seit einem Schlaganfall vor sechs Jahren auf einen Rollstuhl angewiesen ist und sich mit dem Sprechen schwer tut. Seit Wochen regt sich deshalb Widerstand gegen die korrupte Regierungsclique.

Bouteflika regiert selbst schon längst nicht mehr, erklärt Paul-Anton Krüger, stellvertretender Leiter der SZ-Außenpolitik. Die Macht sei in den Händen einer Entourage von Militärs und Geheimdienstleuten. Doch selbst soziale Wohltaten der Gewinne aus Erdgas und Erdöl können die junge Bevölkerung nicht mehr mehr ruhig halten.

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