Im ersten Wahlgang am vergangenen Sonntag war Macrons Bündnis mit 32,3 Prozent klar vorne gelandet. Frankreichs Mehrheitswahlrecht sieht vor, dass im zweiten Wahlgang alle Kandidaten gegeneinander antreten, die in der ersten Runde mehr als 12,5 Prozent der Stimmen in ihrem Wahlkreis erhalten haben. Anders als im ersten Wahlgang reicht in der zweiten Runde eine relative Mehrheit im Wahlkreis, um einen Parlamentssitz zu erringen.

Bild: AFP 18. Juni 2017, 20:392017-06-18 20:39:45 © SZ.de/AFP/AP/dpa/harl/bemo