Nominierungsparteitag in Cleveland:Trump, Trump und nochmals Trump

Familienlob für Daddy - und viel Feindseligkeit für Clinton: Fotos vom zweiten Tag des Nominierungparteitags der US-Republikaner für die Präsidentenwahl.

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(Foto: REUTERS)

Tag zwei des Nominierungsparteitags für Donald Trump: Die US-Republikaner kürten den milliardenschweren Polit-Neuling nun auch offiziell zum Präsidentschaftskandidaten für die Wahl am 8. November. In Cleveland stand nach dem Auftritt von Trumps Ehefrau Melania am Vortag erneut die Familie im Mittelpunkt.

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(Foto: dpa)

Tochter Tiffany pries den Unternehmer als guten Vater. Die 22-Jährige, die gerade ihren Uni-Abschluss gemacht hat, plauderte über persönliche Dinge, den Humor des Familenoberhauptes und erklärte, wie sehr sie ihren Vater liebe.

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(Foto: dpa)

Ex-Präsidentschaftsbewerber Chris Christie (hier mit Gattin Pat) hatte im Vorwahlkampf heftig gegen Trump agitiert. Nachdem der Gouverneur des Bundesstaats New Jersey seine Kandidatur zurückgezogen hatte, schlug er sich auf die Seite des Rivalen. In Cleveland holzte er gegen die designierte demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.

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(Foto: Chip Somodevilla/AFP)

Überhaupt stand neben der allgemeinen Trump-Preisung die Feindseligkeit gegen Clinton im Mittelpunkt des Konvents. Während Christie angebliche Fehler Clintons während ihrer Zeit als US-Außenministerin anprangerte, schrie das Auditorium "Guilty!" (schuldig).

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(Foto: AFP)

Trotz der massiven Sicherheitsvorkehrungen war es einer Aktivistin gelungen, ein Tuch mit einer trumpkritischen Botschaft in die Halle zu bringen. Sie prangerte Rassismus und Hass an - zwei zentrale Vorwürfe, die Trump schon seit Beginn seiner Kampagne gemacht werden.

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(Foto: AFP)

Paul Ryan, der bei der letzten Präsidentenwahl Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten war und Trump erst spät seine Unterstützung zusagte, hielt eine vergleichsweise sachliche Rede. Er vermied lautes Lob für den Kandidaten und warb für einen Wettbewerb der politischen Ideen. Als Sprecher des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten war er der ranghöchste US-Republikaner, der in Cleveland auftrat.

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Prominenz aus Kunst und Kultur kam wenig nach Cleveland, Hollywood tendiert stark zur US-Demokratin Clinton. Immerhin ließ sich der legendäre Box-Promoter Don King beim Parteitag blicken.

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(Foto: AFP)

Bei der offiziellen Kür Trumps - der gar nicht anwesend war - bekam der 70-jährige Quereinsteiger eine satte Mehrheit der Delegiertenstimmen. Der Schlüsselmoment kam, als Trump bei der Auszählung die Schwelle zur absoluten Mehrheit überschritt. Sein ältester Sohn war es, der im Namen des Bundesstaates New York ans Mikrofon trat und die Nominierung seines Vaters verkündete. "Glückwunsch, Dad. Wir lieben dich!"

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(Foto: REUTERS)

Donald Trump meldete sich daraufhin per Video-Schalte aus dem Trump Tower. "Wir haben eine Bewegung gestartet, doch wir müssen den Weg zu Ende gehen", sagte er. Er sprach erneut davon, die Wahl gegen Clinton klar zu gewinnen.

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In Cleveland sichern 5000 Polizisten die viertägige Großveranstaltung ab. Die innenpolitische Stimmung ist in den USA momentan besonders aufgeheizt, nachdem bei Attentaten Polizisten getötet und mehrere Afroamerikaner von Polizisten umgebracht worden waren. In der Innenstadt von Cleveland kam es erneut zu Demonstrationen.

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(Foto: AFP)

Besonders auf dem Public Square, einem speziell als Protest-Ort ausgewiesenen Platz nahe der Parteitagsarena, gerieten am Dienstagnachmittag mehrere Gruppen mit einigen Dutzend Anhängern aneinander. Auf diesem Foto ist ein weiblicher Schusswaffen-Fan zu sehen.

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(Foto: REUTERS)

In der Halle ging derweil der durchchoreografierte Parteitag ungestört weiter. Im Fokus standen stets die Angehörigen von Trump. Hier sind im Vordergrund Sohn Eric und Tochter Ivanka zu sehen, dahinter der Vizepräsidentschaftskandidat Mike Pence.

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(Foto: AFP)

Der republikanische Konvent endet an diesem Donnerstag mit dem zentralen Auftritt von Donald Trump. Die demokratische Partei hält ihren Parteitag kommende Woche in Philadelphia ab, dort steht Clinton vor ihrer Nominierung als Trumps Gegnerin. Wer in der Wahl siegt, löst Amtsinhaber Barack Obama im Januar 2017 im Weißen Haus ab.

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