Verteidigungspolitik:Was die Pläne der Nato für die Bundeswehr bedeuten

Lesezeit: 4 min

Verteidigungspolitik: Im kommenden Jahr führt die Bundeswehr die "High Readiness Joint Task Force" der Nato an. Sie ist eine Art Speerspitze der schnellen Eingreiftruppe. Die beteiligten Soldaten sind gut ausgerüstet - hier bei einer Übung im Mai. Anderswo aber fehlt es am notwendigen Material.

Im kommenden Jahr führt die Bundeswehr die "High Readiness Joint Task Force" der Nato an. Sie ist eine Art Speerspitze der schnellen Eingreiftruppe. Die beteiligten Soldaten sind gut ausgerüstet - hier bei einer Übung im Mai. Anderswo aber fehlt es am notwendigen Material.

(Foto: Thomas Imo/photothek/Imago)

Die Zahl der Soldaten in der schnellen Eingreiftruppe der Nato soll drastisch erhöht werden. Das erfordert einen großen Beitrag Deutschlands: Die Bundeswehr muss Tausende Soldaten bereitstellen.

Von Mike Szymanski, Berlin

Russland ist nach dem Überfall auf die Ukraine für die Nato jetzt die "größte und unmittelbarste Bedrohung". So steht es im strategischen Konzept, das auf dem Gipfel in Madrid beschlossen wurde. Wer sich am Donnerstag in der Bundeswehr umhörte, was daraus für Deutschland und insbesondere für die Truppe folgt, bekam von Offizieren zu hören: "Die Zeit der außen- und sicherheitspolitischen Zurückhaltung - die ist nun vorbei." Oder, in anderen Worten: Das, was jetzt passiere, sei: "der Wahnsinn".

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