bedeckt München
vgwortpixel

SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Vor dem 75. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Nachrichten kompakt

Steinmeier bekennt sich in Yad Vashem zur deutschen Schuld. 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz warnt der Bundespräsident beim fünften Welt-Holocaust-Forum in Jerusalem vor "demselben Bösen", das heute wieder sein Gesicht zeige. Von Stefan Braun und Alexandra Föderl-Schmid. Mehr als 40 Staats- und Regierungschef sind zu der Gedenkfeier gekommen. Die Bilder. Unter ihnen ist auch Russlands Präsident Putin, der derzeit einen Geschichtsrevisionismus betreibt, schreibt Stefan Kornelius. Lesen Sie seinen Kommentar mit SZ Plus.

Merkel spricht zum zwölften Mal in Davos. Bei ihrer Rede warnt sie vor gesellschaftlichen Konflikten im Kampf gegen die Erderwärmung. Ihr mache die "Sprachlosigkeit" zwischen Menschen, die die Klimakrise leugneten und denjenigen, für die Klimaschutz höchste Dringlichkeit habe, Sorgen. Merkel sagt, was die Besucher hören wollen. Viele von ihnen können sich für sie längst eine größere Rolle für die Zeit nach ihrer Kanzlerschaft vorstellen, berichten Bastian Brinkmann und Meike Schreiber.

Angolas Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Isabel Dos Santos. Die Unternehmerin ist die Tochter eines früheren Präsidenten Angolas. Sie ist durch die "Luanda Leaks"-Enthüllungen in Bedrängnis. Die Bank Eurobic, an der sie beteiligt ist, hat etwa die Geschäftskontakte zu ihr abgebrochen. Von Nicolas Richter und Tobias Zick

Kanada verhängt Millionenstrafe gegen VW. Wegen Verstößen gegen Umweltgesetze und Importvorschriften werden dem deutschen Autobauer im Dieselskandal Geldbußen in Höhe von 196,5 Millionen kanadischen Dollar (135 Millionen Euro) auferlegt. Zur Meldung

Parteiausschluss Sarrazins aus der SPD ist rechtmäßig. Zu diesem Ergebnis kommt die Berliner Landesschiedskommission. Seit Jahren steht der ehemalige Berliner Finanzsenator wegen höchst umstrittener Aussagen zum Islam in der Kritik. Sarrazin selbst kündigt an, er werde Rechtsmittel einlegen. Mehr dazu. Mehrfach versuchte die SPD bereits, Sarrazin auszuschließen, schreibt Markus C. Schulte von Drach.

Öffentliche Neujahrsfeiern in Peking wegen Coronavirus abgesagt. Damit soll die Ausbreitung der Krankheit eingedämmt werden. Nach der Abriegelung der zentralchinesischen Metropole Wuhan am Donnerstagmorgen wurden auch zwei weitere Städte offenbar unter Quarantäne gesetzt. Zur Nachricht.

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Bundesinnenministerium verbietet rechtsextreme Gruppe Combat 18. Die Polizei nimmt Razzien in mehreren Bundesländern vor und durchsucht die Wohnung einer mutmaßlich wichtigen Figur der Szene. Oppositionspolitiker bewerten Seehofers Entscheidung als längst überfällig. Mehr dazu

Ein Professor wie du und ich. Früher wollte er Ski-Profi werden, dann ließen ihn die Mathe-Rätsel nicht mehr los. Bei seiner ersten Vorlesung haben LMU-Studenten ihren Professor Stefan Schreieder nach seinem Alter gefragt. Kein Wunder, er ist gerade mal Anfang 30. Von Sabine Buchwald

"Die Bombardierung Dresdens 1945 rettete meiner Mutter das Leben." Historiker Michael Brenner schildert die Geschichte seiner Familie - und warnt vor dem wachsenden Antisemitismus 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz. Interview von Oliver Das Gupta

SZ-Leser diskutieren​

Ihre Meinung zum Verbot der rechtsextremen Gruppe Combat 18. "Neben Ausstiegsangeboten sind Verbote von offensichtlich gewaltbereiten Nazi-Gruppierungen die einzig richtige Antwort auf rechtsextreme Spinner", schreibt Schuncks. Leser Freier Wähler hingegen glaubt, ein Verbot "bringt wohl wenig", denn es gebe "bald eine neue Gruppe mit denselben Leuten und solange diese gegen kein Gesetz verstoßen, können wir denen nicht beikommen." Nicht zuletzt sei "jeder Bürger gefragt, unsere offene Demokratie gegen diese rechte Bedrohung zu verteidigen", meint Erniee. Diskutieren Sie mit uns.

© SZ.de
Zur SZ-Startseite