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Großbritannien Unterhaus Parlament

Neue Mehrheitsverhältnisse im britischen Parlament.

(Foto: AFP)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz

Nachrichten kompakt

Wie Großbritannien wählte. Die Tories holen mit ihrem Brexit-Kurs die absolute Mehrheit, in Schottland und Nordirland zeigt sich aber ein völlig anderer Trend. Zur Datenanalyse von Thomas Hummel. Alle aktuellen Ereignisse können Sie weiterhin in unserem Liveblog mitverfolgen. In der EU sind viele über das Wahlergebnis enttäuscht, tatsächlich sollten sie aber erleichtert sein, kommentiert Björn Finke. Die Briten hatten die Wahl zwischen einem lustigen Proleten aus dem Establishment und einem grauen Hipster aus dem Reihenhaus. Lesen Sie mit SZ Plus die Reportage von Cathrin Kahlweit über eine Nacht mit einer deutlichen Botschaft.

EXKLUSIV Neue Vorwürfe bringen Strache in Bedrängnis. In den Ermittlungen nach dem Ibiza-Video kommt heraus: Der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler hatte nicht nur ein großzügiges Spesenkonto, er ließ sich offenbar auch private Ausgaben von der Partei erstatten. Von Leila Al-Serori, Oliver Das Gupta, Peter Münch, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer. Im Auto Straches wurde 2013 und 2014 offenbar Geld in großen Mengen fotografiert. In der Zeit sollen ukrainische Geschäftsmänner ein FPÖ-Mandat im Nationalrat für zehn Millionen Euro gekauft haben. Lesen Sie mit SZ Plus die Multimediareportage zur Spurensuche.

USA und China verkünden Teil-Einigung im Handelsstreit. Die Vereinigten Staaten senken einige Zölle auf chinesische Produkte, Peking soll im Gegenzug vermehrt amerikanische Produkte kaufen und strukturelle Veränderungen angehen. US-Präsident Trump kündigte an, mit weiteren Verhandlungen beginnen zu wollen. Zur Meldung

SZ Plus EXKLUSIV Der geheime Weg zur Super League. Neue Dokumente zeigen: Fifa-Präsident Gianni Infantino verfolgt weiter seinen Plan, globale Wettbewerbe zu schaffen und den Fußball an Investoren zu verkaufen. Von Claudio Catuogno und Thomas Kistner

Mann ersticht Mitarbeiter der Kölner Stadt-Kämmerei. Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter festgenommen, die Mordkommission ermittelt. Der getötete 47-Jährige war in der Vollstreckungsabteilung tätig. Seine Kollegin erlitt einen Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Mehr dazu

Klopp verlängert in Liverpool bis 2024. Der deutsche Trainer sagt in einer Videobotschaft, er und sein Team hätten sich "entschlossen, das fortzusetzen, was bislang nicht so schlecht gelaufen ist". Klopp hatte mit dem Traditionsverein im vergangenen Jahr die Champions League gewonnen und führt derzeit souverän die Tabelle in der Premier League an. Zu den Details

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

"Junge Leute begreifen, dass der Kapitalismus nicht mehr funktioniert". Grace Blakeley ist britische Ökonomin, Autorin und sieht den einzigen Weg aus der Klimakrise in der Bewältigung des Kapitalismus. Zum Interview bei jetzt von Patricia Friedek

Nord Stream 2: Die US-Sanktionen sind falsch, anmaßend und heuchlerisch. Die Strafmaßnahmen des Repräsentantenhauses richten sich gegen Firmen, die am Bau der Gasleitung von Russland nach Deutschland beteiligt sind. Das ist nichts anderes als die weltpolitisch verbrämte Umsetzung der America-First-Strategie. Kommentar von Kurt Kister

Das sind alles Muskeln. Seekühe sehen fett aus, sind es aber nicht. Jedes Jahr treffen sich am Golf von Mexiko Freiwillige, um ein paar Hundert der Tiere aus dem Wasser zu heben - das dient der Forschung und erfreut Touristen. Von Tom Noga

SZ-Leser diskutieren​

Hat Johnsons Wahlsieg Ihren Blick auf den Brexit verändert? Nein, schreibt thebonepeople. "Das Gewürge und die Unsicherheit müssen ein Ende haben. Deshalb hoffe ich, dass Johnson bei seiner Ankündigung bleibt, bis Ende 2020 das Ganze über die Bühne zu bringen." Für Poetnix hingegen hat sich die Perspektive verändert: "Vor dem Hintergrund der Historie hat mein Erstaunen zugenommen, dass einzelne Personen wie Trump, Erdoğan, Orbán, Salvini, Johnson und andere ein Volk immer noch so beeinflussen können, dass es sich gegebenenfalls in den Ruin treiben lässt." Diskutieren Sie mit.

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