Bilder aus MyanmarKämpfe zwischen Polizisten und Demonstranten

In Myanmar gehen die Menschen seit Wochen auf die Straße, um gegen den Militärputsch zu protestieren. Das Regime geht brutal gegen die Demonstranten vor - mit Blendgranaten, Tränengas und Schüssen. Die Ereignisse in Bildern.

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dpa

Der Konflikt zwischen Demonstranten und der Militärjunta spitzt sich in Myanmar seit Wochen zu. Die Proteste halten seit dem 1. Februar an, als Streitkräfte die demokratisch gewählte Präsidentin Aung San Suu Kyi und zahlreiche andere hochrangige Politiker festnahmen. Kyi steht seitdem unter Hausarrest, das Regime wirft ihr unter anderem Anstiftung zum Aufruhr vor. Am Sonntag, dem bisher blutigsten Protesttag, schossen Polizisten in die Menge und töteten laut Vereinten Nationen mindestens 18 Menschen.

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Getty Images

Nach einer Welle der Entrüstung aus dem Ausland hat das Regime die Sicherheitskräfte nun gebeten, auf scharfe Munition zu verzichten. Trängengas kommt jedoch weiterhin zum Einsatz. Davor wollen sich Demonstranten - wie hier in der Hauptstadt Yangon - mit nassen Handtüchern schützen.

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AFP

Gemeinsam für die Demokratie: Der sogenannte "Dreifingergruß" stammt aus dem Film "Die Tribute von Panem" und hat sich in Myanmar zu einem Zeichen des Widerstands entwickelt.

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AP

Ein Demonstrant zielt mit einem Teil einer Bananenstaude in Richtung Polizisten - ob er sie auch wirft, ist unklar. Die Geste erinnert an den "Flower Thrower", das wohl berühmteste Graffito des britischen Künstlers Banksy: Darin bereitet sich ein maskierter Mann darauf vor, einen Blumenstrauß zu werfen.

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imago images/ZUMA Wire

Eine Frau trauert auf der Beerdigung von Daw Dasi, einer Demonstrantin, die bei Protesten in Myanmars zweitgrößter Stadt Mandalay von Sicherheitskräften erschossen wurde.

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REUTERS

Fast wie im Krieg: Demonstrierende verschanzen sich hinter einer Straßenbarrikade und Schutzschildern, während Tränen- und Feuerlöschergas durch die Luft wabern.

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Ein Mann hilft einem anderen mit einem nassen Stück Stoff, nachdem dieser mit Tränengas beschossen wurde. Die Schutzbrille, die neben ihm liegt, hat scheinbar nicht geholfen.

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