Missbrauch:Das System Kirche

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Missbrauch: Die Historiker Thomas Großbölting (l.) und Klaus Große Kracht bei der Pressekonferenz zur Vorstellung der Studienergebnisse zum Missbrauch im Bistum Münster.

Die Historiker Thomas Großbölting (l.) und Klaus Große Kracht bei der Pressekonferenz zur Vorstellung der Studienergebnisse zum Missbrauch im Bistum Münster.

(Foto: Guido Kirchner/dpa)

Berichte von mehr als 60 Männern und Frauen, bischöfliche Akten und Geheimakten: Das floss in ein neues Gutachten zu Missbrauchsfällen im Bistum Münster ein. Die Verfasser hatten dabei einen besonderen Fokus.

Von Annette Zoch

Am Ende ist die Bühne fast zu klein für alle. Die Forscher der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster haben gerade ihre Studie zu sexuellem Missbrauch im Bistum vorgestellt und wollen die Untersuchung nun offiziell übergeben - zuerst an die Betroffenen, erst danach an Bischof Felix Genn. Und plötzlich gesellen sich zu den zwei Betroffenen-Vertretern immer mehr Personen, stellen sich neben und hinter sie. Sie alle sind Opfer sexualisierter Gewalt durch Kleriker geworden, sie wollen ihr Gesicht zeigen, das Schweigen brechen.

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