Kunst im Nationalsozialismus"Entartete" und "Gottbegnadete"

Die Nationalsozialisten unterschieden Künstler in zwei Kategorien: die einen wurden in Schand-Ausstellungen verfemt, die anderen erhielten Lob vom Führer und besondere Vergünstigungen.

Feme-Ausstellung in München

Dicht gedrängt hängen die Bilder an den Wänden: Die Ausstellung "Entartete Kunst" 1937 in München hat das Ziel, die Künstler der Moderne zu diffamieren. Ihre Werke werden absichtlich unvorteilhaft und chaotisch gehängt. Sie sollen dort an den Pranger gestellt werden, damit Besucher sich darüber lustigmachen können. Das Banner darüber bezeichnet die Kunstwerke als "Verfallskunst".

Bild: Süddeutsche Zeitung/Photo Scherl 1. Juni 2015, 17:172015-06-01 17:17:23 © Süddeutsche.de/pamu