Leid, das nachwirkt

Hitlers Überfall auf Polen sechs Jahre zuvor war der Auftakt zu einem bis dato nie da gewesenen Blutvergießen: Millionen Juden und andere von den Nazis als unwert deklarierte Menschen wurden systematisch ermordet, Millionen Soldaten und Zivilisten kamen um, Europa ist in weiten Teilen zerstört, der Krieg fraß sich in andere Kontinente.

Das Leid ist längst nicht vorbei: Die Überlebenden sind fürs Leben gezeichnet und traumatisiert; Hunderttausende Soldaten geraten in Kriegsgefangenschaft, Millionen Deutsche verlieren in den nächsten Jahren durch Vertreibungen ihre Heimat.

Diese Aufnahme entstand bei Kriegsende in München. Nach der Besetzung der Stadt durch die Amerikaner wird ein langer Zug gefangener deutscher Soldaten durch das Karlstor zum Stachus geführt.

Foto: dpa

Bild: dpa Texte: odg/mel 4. Mai 2010, 15:362010-05-04 15:36:00 © SZ.de/odg/mel