Krieg in der Ukraine:"Wir kritisieren unseren Präsidenten nicht in internationalen Medien"

Lesezeit: 5 min

Inna Sowsun war Erziehungsministerin, jetzt sitzt sie für die liberale Partei "Stimme" im Parlament.

Inna Sowsun war Erziehungsministerin, jetzt sitzt sie für die liberale Partei "Stimme" im Parlament.

(Foto: Fedir Petrov)

Ihr Land in den Schlagzeilen halten, das russische Narrativ durchkreuzen: So lautet gerade die wichtigste Aufgabe der ukrainischen Informationspolitik. Zweifel an der eigenen Regierung - gibt es nicht. Wie problematisch ist das?

Von Jan Heidtmann, Kiew

Die Politik in der Ukraine kennt derzeit viele Stimmen, und doch klingen sie nicht wie eine Kakofonie. Die stärkste von ihnen ist sicherlich die des Präsidenten Wolodimir Selenskij, der sich täglich in einer Videobotschaft an sein Land und die Welt wendet. 720 000 Menschen haben seinen Kanal auf Youtube abonniert, 16,9 Millionen folgen Selenskij auf Instagram. Damit liegt er nur knapp hinter seinem Amtskollegen Joe Biden aus den USA; Bundeskanzler Olaf Scholz folgen 1,8 Millionen Interessierte.

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