Kolonialismus:Europas dunkle Seite

Kolonialismus: Ein Soldat bewacht Gefangene während des deutschen Kolonialkrieges gegen Herero und Nama (1904-1908) in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia.

Ein Soldat bewacht Gefangene während des deutschen Kolonialkrieges gegen Herero und Nama (1904-1908) in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia.

(Foto: National Archives of Namibia / Handout/AFP)

Strafexpeditionen, Massaker, Völkermord: Die Aufarbeitung kolonialer Gewalt wurde lange verdrängt. Jetzt wird darüber offener debattiert. Aber ist eine Versöhnung möglich? Und was sind Europas Regierungen den Nachfahren ihrer Opfer schuldig?

Von Arne Perras, München

Im Roman "Die Satanischen Verse" lässt der Autor Salman Rushdie einen indischen Filmdirektor namens Whisky Sisodia den Satz stottern: "Das Problem mit den Eng-Engländern ist, dass ihre Gege-Geschichte in Übersee pa-passiert ist, da-daher wissen sie nicht, was sie bedeutet." Selten wurden das British Empire mit seinen Abgründen so schonungslos bloßgestellt. Und der Satz ist aktueller denn je in einer Zeit, in der das toxische Erbe des Kolonialismus neue Debatten anstößt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Chancellor Candidates Meet For Final 'Triell' Televised Debate
Wahlkampf-Trielle im Fernsehen
Ein schöner Zirkus
Wirt Matthias Kramhöller in Geratskirchen
Gasthof in Niederbayern
Erst dachten alle: Volltreffer
Katharina Afflerbach
Selbstverwirklichung
Wie man mitten im Leben noch mal neu anfängt
Christian Lindner, FDP, Campaigns In Bonn
FDP
Der ewige Taktierer
Sitzung des Bundeskabinetts
Dorothee Bär
Unterschätzt mich nicht
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB