Kenia:Unter Feinden

Lesezeit: 9 min

Kenyan opposition leader Raila Odinga, the presidential candidate of the National Super Alliance coalition, arrives for a political rally at the Kamukunji grounds in Nairobi

Wo immer Raila Odinga hinkommt, ein Kenyatta war schon da. Wie hier in Nairobi, wo es den Kenyatta-Messeturm gibt, die Kenyatta Avenue und den Kenyatta Airport. Raila Odinga gibt trotzdem nicht auf - noch nicht.

(Foto: Baz Ratner/Reuters)

Seit Jahrzehnten kämpfen zwei Clans um die Macht in Kenia: die Kenyattas und die Odingas. Raila Odinga träumt noch immer davon, Präsident zu werden. Ein Essen mit dem ewigen Zweiten.

Von Bernd Dörries

Raila Odinga sitzt an einem Tisch in einem indischen Restaurant in Nairobi und macht den Versuch, ein Essen zu bestellen, das aus möglichst wenig Essen besteht. Der Kellner macht Vorschläge, ein Lamm zum Beispiel. "Leichter", sagt Odinga. Es wird dann ein kleines Hühnchen, ohne Soße. Aus dem Mango-Lassi wird ein Getränk, das aus möglichst wenig Zucker besteht, wenn möglich auch ohne Mango. "Leicht, bitte leicht", sagt Odinga immer wieder, es ist fast ein Flehen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Elternschaft
Mutterseelengechillt
Medizin
Ist doch nur psychisch
Morning in our home; alles liebe
Beziehung
Wenn der einseitige Kinderwunsch die Beziehung bedroht
Porsche-Architektur
Willkommen im schwäbischen Valley
Migräne
Gesundheit
Dieser verdammte Schmerz im Kopf
Zur SZ-Startseite