bedeckt München 26°

Kanada:Die toten Kinder von Kamloops

Kanada: Das Internat "Kamloops Indian Residential School" am Abend

Ende Mai wurden 215 Kinderleichen in einem Massengrab an der früheren Kamloops Indian Residential School gefunden.

(Foto: Darryl Dyck / AP)

Michelle Good weiß, welche Internate des Schreckens es für Indigene gab. Durch ihre Familie, und die Recherchen für ihren Roman. Ein Gespräch über Kanadas dunkelstes Kapitel.

Von Christian Zaschke

Für Michelle Good fühlen sich die Tage gerade so an, als hätten die Himmelsmächte beschlossen, sie mit größter Freude und größtem Schmerz zu exakt gleichen Teilen zu bedenken. Da ist die Freude darüber, sagt sie, dass ihr Buch "Five Little Indians" mit Preisen überhäuft wird, zuletzt erhielt sie den Amazon First Novel Award, dotiert mit 60 000 Dollar. Da ist der Schmerz darüber, dass nach dem Fund von 215 Kinderleichen in einem Massengrab an der früheren Kamloops Indian Residential School in British Columbia Ende Mai das furchtbarste Kapitel der kanadischen Geschichte wieder so greifbar geworden ist, so fühlbar.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Luca Dudits
Ungarn und LGBTQI
"Sie führen immer neue Sündenböcke vor"
Wirtschaft
Wird München das neue Silicon Valley?
Coins sorted by value Copyright: xAlexandraxCoelhox
Geldanlage
Warum ETF-Anleger jetzt aktiv werden müssen
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Autonomes Fahren
Wenn das Auto selbst lenkt
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB