Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-EckardtDas Herz am rechten Fleck

Zu schwarz für grün, zu rechts für links: Katrin Göring-Eckardt muss in der eigenen Partei mit Kritik kämpfen. Ihre Wahl zur Spitzenkandidatin war für viele eine Überraschung. Bei der Bundestagswahl will die konservative Grüne mit sozialen Themen punkten.

Zu schwarz für grün, zu rechts für links: Katrin Göring-Eckardt muss in der eigenen Partei mit Kritik kämpfen. Ihre Wahl zur Spitzenkandidatin war für viele eine Überraschung. Bei der Bundestagswahl will die konservative Grüne mit sozialen Themen punkten.

Die Basis hat gesprochen: Im November 2012 wählen die Grünen in ihrer ersten Urwahl Katrin Göring-Eckardt überraschend zur Spitzenkandidatin. Mit 47,3 Prozent der Stimmen lässt sie die Fraktionsvorsitzende Renate Künast und Parteichefin Claudia Roth weit hinter sich. Vor der Wahl galt die 47-Jährige als Außenseiterin, gewollt hat sie die Urwahl eigentlich auch nicht. Roth gratuliert zuerst nur über Facebook, sie müsse sich erholen von einem "inneren Sturm" - davon, dass sie, der Paradiesvogel des Parlaments, abgehängt wurde von einer vergleichsweise Unbekannten.

Bild: Getty Images 19. August 2013, 09:212013-08-19 09:21:29 © Süddeutsche.de/chu/olkl/rus