Extremismus - Chemnitz:Rassistischer Angriff auf Rollstuhlfahrer: Neuer Verdacht

Chemnitz (dpa/sn) - Bei den Ermittlungen zu dem rassistischen Angriff auf einen Rollstuhlfahrer am vergangenen Wochenende in Chemnitz gibt es Hinweise auf einen ähnlichen Vorfall am gleichen Tag. Der mutmaßliche Täter soll zuvor in der Nähe einen dunkelhäutigen Mann angegriffen haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der 22-Jährige sei unvermittelt auf den Unbekannten losgegangen, als dieser ihn und seine Begleiter angesprochen habe. Der Mann konnte sich in eine Straßenbahn flüchten, die Begleiter des 22-Jährigen verhinderten, dass dieser ihn wieder herauszerrte. Die Ermittler bitten den Geschädigten und Zeugen in diesem Fall, sich zu melden.

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Chemnitz (dpa/sn) - Bei den Ermittlungen zu dem rassistischen Angriff auf einen Rollstuhlfahrer am vergangenen Wochenende in Chemnitz gibt es Hinweise auf einen ähnlichen Vorfall am gleichen Tag. Der mutmaßliche Täter soll zuvor in der Nähe einen dunkelhäutigen Mann angegriffen haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der 22-Jährige sei unvermittelt auf den Unbekannten losgegangen, als dieser ihn und seine Begleiter angesprochen habe. Der Mann konnte sich in eine Straßenbahn flüchten, die Begleiter des 22-Jährigen verhinderten, dass dieser ihn wieder herauszerrte. Die Ermittler bitten den Geschädigten und Zeugen in diesem Fall, sich zu melden.

Der als rechtsradikal bekannte junge Mann hatte in der Nacht zum Sonntag einen 31-jährigen aus Libyen geschlagen, rassistisch beleidigt, aus seinem Rollstuhl gestoßen und verletzt. Gegen ihn wird wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB