EUSchriftsteller Muschg attestiert Schweizern engen Horizont

Bern (dpa) - Der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg hat seine Landsleute wegen des Erfolgs der Volksinitiative gegen "Masseneinwanderung" scharf kritisiert. Er empfinde angesichts der Abstimmung "ein Stück Scham", sagte Muschg im Deutschlandradio. Er gehe davon aus, dass sein Land für die Begrenzung der Zuwanderung einen hohen politischen Preis zahlen werde. Muschg forderte die EU dazu auf, nicht "windelweich" zu reagieren. Die Eidgenossen hatten sich gestern mit knapper Mehrheit dafür ausgesprochen, die Zuwanderung aus der EU zu drosseln und Höchstgrenzen festzulegen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Bern (dpa) - Der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg hat seine Landsleute wegen des Erfolgs der Volksinitiative gegen „Masseneinwanderung“ scharf kritisiert. Er empfinde angesichts der Abstimmung „ein Stück Scham“, sagte Muschg im Deutschlandradio. Er gehe davon aus, dass sein Land für die Begrenzung der Zuwanderung einen hohen politischen Preis zahlen werde. Muschg forderte die EU dazu auf, nicht „windelweich“ zu reagieren. Die Eidgenossen hatten sich gestern mit knapper Mehrheit dafür ausgesprochen, die Zuwanderung aus der EU zu drosseln und Höchstgrenzen festzulegen.

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