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Datenschutz - Düsseldorf:Bettina Gayk neue Datenschutzbeauftragte in NRW

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Landtag hat am Mittwoch die Juristin Bettina Gayk zur neuen Landesdatenschutzbeauftragten für Nordrhein-Westfalen gewählt. Die Leitende Ministerialrätin aus dem NRW-Innenministerium wurde einstimmig gewählt. Gayk folgt auf Helga Block, die 2015 Landesdatenschutzbeauftragte wurde und im Sommer vergangenen Jahres in den Ruhestand trat. Die Amtszeit des Datenschutzbeauftragten beträgt normalerweise acht Jahre.

Die unabhängige und weisungsfreie Landesbeauftragte überwacht die Einhaltung der Datenschutzvorschriften bei den öffentlichen Stellen. In der privaten Wirtschaft ist sie Aufsichtsbehörde für Datenschutzfragen und soll Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger bei Fragen zum Informationsfreiheitsrecht sein.

Die gebürtige Wuppertalerin Gayk ist seit 2012 im NRW-Innenministerium tätig. Als Referatsleiterin verantwortete sie zuletzt den Brand-, Katastrophen- und Zivilschutz und war stellvertretende Abteilungsleiterin.

Die studierte Juristin absolvierte zuvor Stationen bei der Bezirksregierung Düsseldorf, der Stadt Velbert und in Hilden. Von 2001 bis 2012 arbeitete sie bereits in ihrem neuen Aufgabenbereich: Unter den früheren Landesdatenschutzbeauftragten Bettina Sokol und Ulrich Lepper war Gayk Referatsleiterin und Pressesprecherin.

In dieser Zeit beschäftigte sie sich unter anderem mit neuen Sicherheitsmaßnahmen nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Außerdem beriet Gayk Konzerne zur Zulässigkeit des Datenaustauschs mit Stellen außerhalb der Europäischen Union und besonders mit den USA.

© dpa-infocom, dpa:210519-99-659038/4

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