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Coronavirus weltweit:Indien startet weltweit größte Impfaktion

Coronavirus - Indien

Eine Mitarbeiterin des Gesundheitswesens gehörte zu den ersten Personen, die in Indien gegen das Corona-Virus geimpft wurden.

(Foto: dpa)
  • In Indien ist die vermutlich weltweit größte Impfkampagne gestartet: Zunächst sollen unter anderem Mitarbeiter aus dem Gesundheitsbereich sowie Angehörige der Polizei geimpft werden.
  • Das Impfprogramm von Donald Trump kommt nur schleppend voran.
  • Mindestens zwei Millionen Menschen sind weltweit nach einer Coronainfektion gestorben.
  • Großbritannien verschärft die Einreiseregelungen.
  • Der designierte US-Präsident Biden kündigt ein neues Corona-Hilfspaket von 1,9 Billionen Dollar an.
  • Israel meldet den vierten Tag in Folge mehr als 9000 Neuinfektionen.
  • Frankreich verschärft die Ausgangssperre: Statt um 20 Uhr soll sie um 18 Uhr beginnen.
  • Die aktuellen Meldungen zum Coronavirus aus Deutschland.

Indien hat seine Corona-Impfkampagne begonnen. Bis zum Sommer sollen rund 300 Millionen Menschen in dem Riesenland geimpft werden. Premierminister Narendra Modi sagte, es handele sich um die größte Impfaktion der Welt. "Kein Land hat jemals in der Geschichte eine Impfkampagne dieses Ausmaßes durchgeführt", betonte Modi in einer Fernsehansprache. Als erster wurde am Samstag ein Mitarbeiter eines staatlichen Krankenhauses in Neu Delhi geimpft.

Nach Behördenangaben sollen nun zunächst 30 Millionen Menschen geimpft werden, nämlich Mitarbeiter aus dem Gesundheitsbereich sowie Angehörige der Polizei, des Militärs, Gefängnispersonal und Bedienstete von Behörden, die mit der Corona-Eindämmung zu tun haben. Bis Juli sollen dann weitere 270 Millionen Menschen über 50 Jahre sowie Risikogruppen an die Reihe kommen. Damit wären im Sommer knapp ein Viertel der 1,3 Milliarden Einwohner Indiens geimpft. Indien ist das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt nach China. Die Gesamtzahl der indischen Geimpften entspräche dann fast der Bevölkerung der USA (330 Millionen).

Doch einer der beiden Impfstoffe, die in Indien zunächst gespritzt werden, hat eine Kontroverse ausgelöst. Er wurde von der einheimischen Firma Bharat Biotech mit Unterstützung der Regierung entwickelt. Diese hatte ihm eine Zulassung erteilt, obwohl er sich noch in Phase drei der klinischen Studien befand und noch keine Daten zur Wirksamkeit vorlagen. Außerdem ist in Indien der von Astra Zeneca gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelte Impfstoff zugelassen. Beide Impfstoffe werden jedoch in Indien hergestellt und kosten zunächst zwischen rund 2,30 bis 3,30 Euro pro Dosis. In Indien wurden bisher mehr als 10,5 Millionen Corona-Infektionen verzeichnet. Nur in den USA gab es bislang mehr Fälle.

Biden will Impfungen beschleunigen

Angesichts einer dramatischen Ausbreitung des Coronavirus in den Vereinigten Staaten will der künftige US-Präsident Joe Biden das Tempo der Corona-Impfungen im Land deutlich beschleunigen. Biden kündigte am Freitag in Wilmington im Bundesstaat Delaware ein Bündel an Aktionen an, mit dem er mehr Impfungen möglich machen will. Unter anderem soll die US-Katastrophenschutzbehörde Fema beim Aufbau von Impfzentren helfen. Mobile Impfstationen sollen in entlegene Gebiete geschickt werden. Biden will auch die Apotheken im Land einspannen, um ebenfalls Impfungen zu verabreichen. Außerdem will der Demokrat erreichen, dass schon jetzt weitere Bevölkerungsgruppen geimpft werden und die geltende Priorisierung gelockert wird.

"Wir sind weiter in einem sehr dunklen Winter", mahnte er angesichts der dramatischen Zahlen in den USA. "Wir sind im Krieg mit diesem Virus." Der Demokrat hat unter anderem als Ziel ausgerufen, dass innerhalb der ersten 100 Tage nach seinem Amtsantritt mindestens 100 Millionen Impfdosen verabreicht werden. Am kommenden Mittwoch wird er als Präsident vereidigt.

Die Impfungen in den USA gehen nur schleppend voran. Nach Angaben der US-Regierung von Freitag wurden mehr als 30 Millionen Impfdosen im Land verteilt. Nach einer Aufstellung der New York Times wurden bislang aber nur gut zwölf Millionen Impfdosen verabreicht.

Am Freitag beschwerten sich unter anderem der Bürgermeister von New York, Bill de Blasio, und die Gouverneurin des Bundesstaats Oregon, Kate Brown, über die Verteilung der Impfstoffe. De Blasio schrieb auf Twitter, New York gingen in der kommenden Woche die Impfstoffe aus, während es in anderen Teilen des Landes ungebrauchte Impfdosen gebe.

Auch Biden sagte: "Es gibt zig Millionen Impfstoff-Dosen, die unbenutzt in Gefrierschränken lagern, während Menschen, die den Impfstoff wollen und brauchen, ihn nicht bekommen können." Das müsse sich dringend ändern.

Am Donnerstag hatte Biden seine Pläne für ein weiteres billionenschweres Corona-Hilfspaket vorgestellt, in dem auch Milliardensummen zur unmittelbaren Bekämpfung der Pandemie vorgesehen sind - unter anderem für ein Impfprogramm und eine deutliche Ausweitung der Corona-Testkapazitäten.

Zwei Millionen Menschen nach Coronainfektion gestorben

Mehr als zwei Millionen Menschen sind seit dem Beginn der Pandemie nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das geht aus Daten der Johns Hopkins University in Baltimore hervor. Weltweit gab es der Universität zufolge bislang mehr als 93 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Virus. Die Webseite der Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher allerdings einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Manche Experten gehen allerdings von einer noch höheren Dunkelziffer aus.

Der WHO zufolge gab es bis Freitag 1,98 Millionen bestätigte Todesfälle. UN-Generalsekretär António Guterres sprach angesichts der zwei Millionen Toten von einem "herzzerreißenden Meilenstein". "Hinter dieser erschütternden Zahl stehen Namen und Gesichter: das Lächeln, das nur noch eine Erinnerung ist, der für immer leere Platz am Esstisch, der Raum, in dem das Schweigen eines geliebten Menschen widerhallt", hieß es in einer Mitteilung von Guterres. Der UN-Generalsekretär kritisierte, die tödlichen Auswirkungen der Pandemie seien durch das Fehlen weltweiter koordinierter Anstrengungen noch verschlimmert worden. "Im Gedenken an diese zwei Millionen Seelen muss die Welt mit viel größerer Solidarität handeln", forderte der UN-Generalsekretär. "Jetzt ist die Zeit dafür."

Die führenden Wirtschaftsnationen trügen eine besondere Verantwortung. "Impfstoffe erreichen schnell die einkommensstarken Länder, während die Ärmsten der Welt überhaupt keine haben." Einige Länder beschafften sich mehr Impfstoff, als sie benötigten. Staaten müssten überschüssige Impfstoffdosen teilen. Das würde helfen, alle Mitarbeiter des Gesundheitswesens auf der Welt zu impfen und die Gesundheitssysteme vor dem Zusammenbruch zu bewahren.

In den USA wurden bislang fast 390 000 Todesfälle gemeldet, also etwa ein Fünftel aller Todesfälle weltweit. In Brasilien sind den Hopkins-Daten zufolge mehr als 200 000 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, mehr als 150 000 in Indien. In Europa wurden mit mehr als 86 000 die meisten Toten in Großbritannien gemeldet, gefolgt von Italien (81 000) und Frankreich (70 000).

In Deutschland sind Johns Hopkins zufolge rund 45 000 Tote zu beklagen. Die Opferzahl in den USA, wo rund 330 Millionen Menschen leben, ist weltweit die höchste in absoluten Zahlen. Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern höher: In den USA starben den Daten der Johns-Hopkins-Universität zufolge rund 119 Menschen pro 100 000 Einwohner. In Belgien liegt dieser Wert bei 178, in Italien bei 134 und bei 130 in Großbritannien. In Deutschland sind demnach 54 Menschen pro 100 000 Einwohner gestorben. Das Coronavirus Sars-CoV-2 kann die Erkrankung Covid-19 auslösen, die vor allem bei älteren oder immungeschwächten Patienten tödlich verlaufen kann.

Großbritannien verschärft Einreiseregelungen

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Trotz des Lockdowns ist die Zahl der Neuinfektionen in Großbritannien erneut gestiegen. Sie liegt bei 55 761, nach 48 682 am Vortag. Zudem werden den vierten Tag in Folge mehr als 1000 neue Todesfälle verzeichnet: 1280, das sind etwa so viele wie am Vortag.

Deshalb verschärft das Land ab Montagfrüh die Einreiseregeln. Alle Reisenden benötigten ein negatives Testergebnis und müssten sich unmittelbar nach ihrer Ankunft in Quarantäne begeben, kündigte Premierminister Boris Johnson an. Diese dauere zehn Tage, könne mit einem weiteren negativen Test aber auf fünf Tage verkürzt werden. Bislang gab es für einige Länder Ausnahmen ohne Quarantäne. Dies wird ab Montag 05.00 Uhr (MEZ) aufgehoben. Damit solle die Einschleppung von Corona-Varianten vermieden werden, sagte Johnson.

Biden plant neue Corona-Hilfen von 1,9 Billionen Dollar

Der designierte US-Präsident Joe Biden hat in einer Fernsehansprache für sein geplantes Corona-Hilfspaket von 1,9 Billionen Dollar geworben. "Während dieser Pandemie haben Millionen von Amerikanern ohne eigenes Verschulden die Würde und den Respekt verloren, der mit einem Job und einem Gehaltsscheck einhergeht", sagte Biden am Donnerstagabend (Ortszeit) in seiner Rede an die Nation. "Die Gesundheit unserer Nation steht auf dem Spiel", fügte der Demokrat hinzu, der kommende Woche die Nachfolge von Donald Trump antritt. "Wir müssen handeln, und wir müssen jetzt handeln."

Bidens Plan sieht unter anderem weitere Direkthilfen an die US-Bürger von jeweils 1400 Dollar vor, wie seine Mitarbeiter bereits zuvor auf einer Telefonkonferenz mit Journalisten erläutert hatten. Verlängert werden soll die zusätzliche Arbeitslosenunterstützung - und zwar bis September. Die Zahlung soll zudem von bislang 300 auf 400 Dollar pro Woche angehoben werden. Insgesamt sind etwa eine Billion Dollar an direkten Hilfen für private Haushalte vorgesehen. Weitere 415 Milliarden Dollar sollen für den Kampf gegen das Virus und für die Impfkampagne mobilisiert werden. 440 Milliarden Dollar sollen an kleinere Unternehmen und Kommunen fließen, die besonders von der Pandemie betroffen sind.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist zuletzt sprunghaft in die Höhe geschnellt. Insgesamt stellten vorige Woche 965 000 Amerikaner einen Antrag auf staatliche Stütze, wie das Arbeitsministerium mitteilte. In den sieben Tagen zuvor waren es lediglich 784 000. In der Corona-Krise gingen in den USA mehr als 22 Millionen Jobs verloren, von denen bislang nur gut zwölf Millionen zurückgewonnen wurden. Das Virus hat bislang mehr als 385 000 Menschen in den USA das Leben gekostet.

Zahl der Neuinfektionen in Israel bleibt sehr hoch

Wie das israelische Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte, wurden binnen 24 Stunden landesweit 9172 neue Fälle registriert. Es war der vierte Tag in Folge, an dem der Wert von 9000 überstiegen wurde, bislang lag er insgesamt erst fünf Mal darüber.

Der bisherige Höchstwert stammt mit 9710 Neuinfektionen vom vergangenen Montag. Zum Vergleich: Israel hat etwas mehr als neun Millionen Einwohner, Deutschland etwa neunmal so viele. Dort wurden zuletzt 22 368 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden vermeldet.

In Israel waren die Infektionszahlen nach dem vergangenen Lockdown im September zwischenzeitlich auf weniger als 700 gefallen. Jetzt steckt das Land mitten in einer dritten Corona-Welle. Seit einer Woche gilt bereits wieder ein zweiwöchiger harter Lockdown mit Maßnahmen wie der Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Man darf das eigene Haus oder die eigene Wohnung nur in einem Umkreis von 1000 Metern verlassen. Israels Corona-Beauftragter Nachman Asch hat bereits eine Lockdown-Verlängerung um eine Woche in Aussicht gestellt. Experten rechnen mit baldigen Effekten der vor knapp einem Monat angelaufenen Impfkampagne. Etwas mehr als zwei Millionen Menschen erhielten in Israel bisher eine erste Dosis. Ein Fünftel der Bevölkerung ist somit geimpft - ein weltweiter Bestwert.

Frankreich verschärft die Ausgangssperre

Im Kampf gegen das Coronavirus will Frankreich die abendliche und nächtliche Ausgangssperre auf dem gesamten Festland um zwei Stunden auf 18 Uhr vorziehen. Die Regelung solle ab Samstag für mindestens 15 Tage gelten, kündigte Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend in Paris an. "Es ist nicht möglich, das Haus aus persönlichen Gründen zu verlassen", sagte er. Auch Geschäfte sollen demnach ab 18 Uhr schließen.

Bislang war das ursprünglich von 20 Uhr bis 6 Uhr geltende Ausgehverbot bereits in einzelnen besonders betroffenen Départements vorverlegt worden. Den Menschen ist es während dieser Zeit nicht mehr gestattet, an der frischen Luft spazieren zu gehen, Sport zu machen oder einzukaufen. Sie dürfen aber zum Beispiel weiterhin zur Arbeit fahren oder wegen zwingender familiärer Gründe das Haus verlassen.

Die Situation habe sich in den vergangenen Tagen stabilisiert, bleibe aber besorgniserregend, sagte Castex. Im Schnitt gebe es etwa 16 000 nachgewiesene Fälle am Tag. Keines der französischen Départements liege derzeit unter der Zielmarke von einem Schnitt von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Wegen der neuen Coronavirus-Varianten sollen auch die Grenzkontrollen verschärft werden. Bei der Einreise nach Frankreich von Ländern außerhalb der Europäischen Union wird ein negativer Corona-Test fällig. Gesundheitsminister Olivier Véran sagte, man werde alles tun, um eine weitere Ausbreitung der ansteckenden in Großbritannien aufgetretenen Virus-Mutation in Frankreich zu vermeiden. Derzeit gebe es täglich etwa 200 bis 300 neue Fälle der britischen Variante.

Die Pandemie hat Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern schwer getroffen. Mehr als 2,8 Millionen Menschen infizierten sich mit dem Coronavirus, etwa 69 000 starben im Zusammenhang mit einer Infektion. Mit Stand Mittwochabend wurden knapp 250 000 Menschen in Frankreich gegen das Virus geimpft. Ab Montag sollen auch Menschen mit besonders hohem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf Impfungen erhalten, wie Castex ankündigte.

Auch in manchen deutschen Bundesländern gelten nächtliche Ausgangssperren - in einigen generell ab 20 oder 21 Uhr, in anderen örtlich begrenzt in Orten und Kreisen mit hohen Infektionszahlen.

10,2 Millionen Amerikaner geimpft

Mehr als zehn Millionen Amerikaner haben die erste Dosis eines Corona-Impfstoffs erhalten. Insgesamt habe es bislang 10,2 Millionen Impfungen gegeben, wie die US-Zentren für Seuchenkontrolle und Prävention (CDC) am Mittwoch (Ortszeit) mitteilten.

Fast 30 Millionen Dosen der Impfstoffe, hergestellt von Moderna und Pfizer mit seinem deutschen Partner Biontech, wurden an die US-Bundesstaaten freigegeben. Diese haben davon bislang nur rund ein Drittel verwendet. Kalifornien und New York haben jeweils versprochen, diesen Monat eine Million Einwohner zu impfen.

Am Dienstag hatte die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus mit 4336 nach Reuters-Zählung einen Tageshöchstwert erreicht. Landesweit sind mehr als 380 000 Menschen an Covid-19 gestorben - so viele wie in keinem anderen Staat. Insgesamt wurden bislang 22,7 Millionen Amerikaner infiziert.

WHO-Delegation trifft in Wuhan ein

Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der Leitung der Weltgesundheitsorganisation WHO ist am Donnerstag in der chinesischen Stadt Wuhan angekommen. Dort sollen die Ursprünge für das neuartige Coronavirus untersucht werden, das die weltweite Pandemie ausgelöst hat, wie das staatliche Fernsehen berichtet. Das Team kam am späten Vormittag (Ortszeit) mit einem Flug aus Singapur an und sollte zunächst zwei Wochen unter Quarantäne gestellt werden.

Die Vereinigten Staaten haben China vorgeworfen, das Ausmaß des ersten Ausbruchs vor einem Jahr verheimlicht zu haben. Sie fordern daher eine transparente Untersuchung. Kritisiert wird, dass chinesische Experten die erste Phase der Untersuchung durchgeführt haben. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus hatte sich zudem "sehr enttäuscht" gezeigt, dass China die Einreise des Teams für die lang erwartete Mission verzögert hatte. Geleitet wird die WHO-Delegation von Peter Ben Embarek, einem Experten für Tierkrankheiten, die auf andere Spezies übergehen.

Der vietnamesische Biologe Hung Nguyen gehört ebenfalls zu dem zehnköpfigen Team. Er sagte der Nachrichtenagentur Reuters, er erwarte keine Einschränkungen für die Arbeit der Gruppe in China. Nach der Quarantäne werde das Team zwei Wochen lang Menschen aus Forschungsinstituten, Krankenhäusern und dem Fischmarkt in Wuhan befragen, wo der neue Erreger vermutlich erstmals aufgetaucht ist, fügte Hung hinzu.

Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in China mit höchstem Anstieg seit zehn Monaten

In China ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen so stark gestiegen wie seit zehn Monaten nicht mehr. Binnen 24 Stunden wurden 138 neue Covid-19-Fälle bekannt, wie die Gesundheitsbehörde am Donnerstag in Peking mitteilte. Tags zuvor waren es noch 115.

Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Fälle liegt offiziellen Angaben zufolge nunmehr bei 87 844. Die Zahl der Todesfälle legte um einen auf 4635 zu und damit erstmals seit Mai 2020.

Die Behörden haben im Januar mehr als 28 Millionen Menschen unter häusliche Quarantäne gestellt, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Die Regierung rechnet bislang nicht damit, dass im Zuge des traditionellen Neujahrsfestes die Corona-Epidemie wiederauflebt. Wenn die Kontrollen und die Vorsorgemaßnahmen ordnungsgemäß umgesetzt würden, sei ein massives Wiederaufleben unwahrscheinlich, erklärte die Gesundheitsbehörde CDC zuletzt. Die Neujahrsfeiertage beginnen am 11. Februar und sind üblicherweise eine Hauptreisezeit in China.

Schweiz verlängert und verschärft ihre Maßnahmen

Nach wochenlangem Zögern verschärft die Schweiz ihre Corona-Maßnahmen deutlich: Von Montag an bleiben alle Geschäfte geschlossen, die keine Güter des täglichen Bedarfs verkaufen. Zudem müssen Arbeitgeber Home-Office anordnen, wo immer dies möglich ist. An privaten Veranstaltungen dürfen nur noch maximal fünf Personen teilnehmen. Grund sei die Ausbreitung der neuen Virusvarianten, die deutlich ansteckender sind als die früheren Varianten, sagte Bundespräsident Guy Parmelin am Mittwoch in Bern.

Nicht betroffen von den Schließungen sind Dienstleister wie Friseure oder Reparaturbetriebe, Blumenläden, Bau- und Gartengeschäfte.

Zugleich verlängerte die Regierung die bestehenden Maßnahmen um fünf Wochen. Damit bleiben Restaurants, Kulturbetriebe, Sportanlagen und Freizeiteinrichtungen bis Ende Februar zu. Die Schulen bleiben offen. Schließung oder Öffnung der Skigebiete stellt die Regierung den Kantonen frei. Parmelin bat um Verständnis für die Verschärfung, das Leid sei überall: "Dieses Leid führt manchmal auch zu Wut, das ist menschlich. Doch wir müssen jetzt einen kühlen Kopf bewahren."

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit meldete am Mittwoch 3001 neue Infektionen. Das waren 477,5 pro 100 000 Einwohner innerhalb von 14 Tagen. In Deutschland lag die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) bei 155,0. Gesundheitsminister Alain Berset sagte, die Fälle der neuen Virusmutation verdoppelten sich jede Woche. Die Schweizer Situation sei mit der Lage in Großbritannien Anfang Dezember zu vergleichen. "Aber wir haben einen Wissensvorsprung, wir können im richtigen Moment handeln." Ohne neue Maßnahmen drohe im Februar eine schwere dritte Welle. "Die Frage ist nicht, ob wir Maßnahmen treffen müssen, die Frage ist nur wann. Und wir sind der Meinung, dass es umso teurer wird, je länger wir warten."

1564 Corona-Tote in Großbritannien an einem Tag

In Großbritannien sind mit 1564 an einem Tag so viele Menschen wie noch nie zuvor im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das teilten britische Behörden mit. Darin sind auch Todesfälle aus dem vergangenen Jahr enthalten, die bisher nicht in Statistiken auftauchten. Bisher waren am 8. Januar mit 1325 die meisten Corona-Toten gemeldet worden.

Insgesamt sind im Vereinigten Königreich mindestens 84 767 Menschen mit oder an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Erfasst werden allerdings nur Fälle, die innerhalb von 28 Tagen nach einem positiven Test auftreten. Schätzungen gehen von tatsächlich mehr als 100 000 Corona-Toten aus.

Zudem meldete die Regierung am Mittwoch 47 525 Neuinfektionen. Damit lag die Zahl den dritten Tag in Folge unter 50 000. Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100 000 Einwohner betrug 614,8. Die Situation ist landesweit stark angespannt, Kliniken arbeiten an der Kapazitätsgrenze. Premierminister Boris Johnson sagte in einem Parlamentsausschuss, dass sich 32 000 Corona-Patienten in stationärer Behandlung befänden. Das seien 70 Prozent mehr als im April vergangenen Jahres, dem ersten Höhepunkt der Pandemie. Großbritannien hofft vor allem auf Corona-Impfungen. Bisher wurden landesweit 2,64 Millionen Menschen geimpft.

227 000 neue Infektionen in den USA

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in den USA ist binnen 24 Stunden um mindestens 226 954 auf 22,69 Millionen gestiegen. Das geht aus einer Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten hervor. Mindestens 4336 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich damit auf 380 524. Die USA weisen weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle auf.

Russland meldet 22 850 neue Infektionen

In Russland melden die Behörden 22 850 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden. In Moskau, das besonders stark von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen ist, wurden 4320 Menschen positiv getestet, wie die Behörden mitteilen. Seit Beginn der Pandemie sind mehr als 3,47 Millionen Ansteckungsfälle bekannt, Russland hat damit weltweit den vierthöchsten Wert. Binnen 24 Stunden wurden zudem 566 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus registriert, die Gesamtzahl steigt auf 63 370.

Großbritannien erwägt Unterbringung von Patienten in Hotels

Weil in Großbritannien die Krankenhäuser an ihrer Belastungsgrenze sind, könnten Gesundheitsminister Matt Hancock zufolge Patienten notfalls in Hotels untergebracht werden. Dies sei denkbar für Patienten, die keine vollständige Krankenhausbehandlung mehr bräuchten, aber noch nicht nach Hause gehen könnten, sagt er der BBC. "Wir prüfen alle Optionen."

Flüge in die USA nur mit negativem Corona-Test

Für Flüge in die USA ist künftig vor der Abreise der Nachweis eines negativen Corona-Tests nötig. Diese Regelung werde ab dem 26. Januar gelten und dabei helfen, die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen, erklärte die US-Gesundheitsbehörde CDC am Dienstagabend. Falls ein Passagier kein negatives Testergebnis oder eine überstandene Covid-Infektion nachweisen könne, "muss die Fluggesellschaft das Boarding verweigern", hieß es. Der sogenannte PCR-Test, mit dem das Virus nachgewiesen werden soll, muss demnach in den drei Tagen vor der Abreise erfolgt sein.

Die Behörde fordert alle Reisenden zudem auf, sich drei bis fünf Tage nach der Ankunft in den USA erneut testen zu lassen und sieben Tage nach der Reise zuhause zu bleiben. Dabei handelt es sich jedoch um Empfehlungen, keine rechtlich bindende Vorschrift. Die neue Regelung wird für alle internationalen Flüge in die USA gelten, unabhängig vom Abflugort und der Staatsbürgerschaft oder des Visums der Reisenden.

"Tests eliminieren nicht jedes Risiko", räumte CDC-Chef Robert Redfield ein. In Kombination mit den übrigen Vorsichtsmaßnahmen würden sie das Reisen aber sicherer machen. Die US-Regierung hatte wegen der Pandemie im vergangenen Jahr weitgehende Einreisebeschränkungen für Reisende aus Europa, China und Brasilien verhängt. Diese gelten auch weiterhin.

Angesichts der neuen und wahrscheinlich ansteckenderen Variante des Coronavirus, die sich bislang vor allem in Großbritannien ausgebreitet hat, verlangen die USA bereits seit Ende Dezember einen negativen Corona-Test bei einer Einreise von dort. Einzelne Fälle der neuen Variante wurden inzwischen bereits in zahlreichen US-Bundesstaaten nachgewiesen.

Niederlande verlängern Lockdown bis in den Februar

Die Niederlande werden den Lockdown um weitere drei Wochen bis zum 9. Februar verlängern. Das kündigte Ministerpräsident Mark Rutte in Den Haag an. "Wir haben keine Wahl." Die Zahl der Neuinfektionen ist zwar vier Wochen nach Verhängung des Lockdowns zurückgegangen. Doch es reiche bei weitem nicht aus. Hinzu gebe es große Sorgen über die britische Virus-Mutation, so der Premier. "Die Bilder aus London sind sehr alarmierend."

Die Regierung schließe auch verschärfende Maßnahmen wie eine abendliche Ausgangssperre nicht aus. Bis März wird von Auslandsreisen dringend abgeraten. "Es ist noch nicht vorbei", sagte Rutte weiter und appellierte an die Bürger: "Halten Sie durch."

Seit Mitte Dezember gelten strenge Corona-Maßnahmen im Land. Gaststätten und Geschäfte sind geschlossen, ebenso auch die Schulen. Persönliche Kontakte außerhalb des eigenen Haushaltes sind auf zwei Personen am Tag begrenzt. Ursprünglich sollten die Maßnahmen nur bis zum 19. Januar gelten. Die Regierung erwägt aber, die Grundschulen bereits Ende Januar wieder zu öffnen.

Astra Zeneca beantragt Zulassung seines Impfstoffs in der EU

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) will bis Ende Januar die Bewertung für eine mögliche Zulassung des Covid-19-Impfstoffs von Astra Zeneca abschließen. Bis zum 29. Januar könnte der zuständige Ausschuss der EMA eine Entscheidung über das Vakzin des britisch-schwedischen Arzneimittelkonzerns fällen. Die Behörde habe von Astra Zeneca einen Antrag auf bedingte Marktzulassung erhalten, hieß es von der Einrichtung mit Sitz in Amsterdam.

Großbritannien hatte Ende Dezember als erstes Land weltweit grünes Licht für den Impfstoff gegeben, den Astra Zeneca gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelt hat. Mit den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und des US-Herstellers Moderna wären bei einem positiven Bescheid insgesamt drei Impfstoffe in der EU zugelassen. Die Staatengemeinschaft hat bis zu 400 Millionen Dosen des Mittels vorbestellt.

Südafrika-Variante des Virus in Deutschland entdeckt

Erstmals ist die Südafrika-Variante B.1.351 (auch: 501Y.V2) des Coronavirus in Deutschland nachgewiesen worden. Das Sozialministerium Baden-Württemberg teilte am Dienstag in Stuttgart mit, betroffen sei eine erkrankte Person aus dem Zollernalbkreis. Sie sei mit ihrer Familie von einem längeren Aufenthalt in Südafrika zurückgekehrt, alle hätten sich fünf Tage später testen lassen. "Diese Tests fielen negativ aus", hieß es. Eine Woche später hätten erste Familienmitglieder milde Krankheitssymptome entwickelt.

Mittlerweile seien Corona-Infektionen bei sechs Personen aus drei Haushalten nachgewiesen worden. Das Nationale Konsiliarlabor für Coronaviren, die Charité Berlin, habe die Abstrichprobe der zuerst erkrankten Person genauer untersucht und am Montag die Virusvariante B.1.351 - auch als 501Y.V2 bekannt - bestätigt. Nun würden auch die Abstriche der Kontaktpersonen untersucht, erklärte das Sozialministerium weiter.

Die südafrikanische Regierung hatte den Angaben nach Mitte Dezember über die rasche Zunahme der Infektionen mit der Variante berichtet. Diese sei erstmals im August am Ostkap in Südafrika nachgewiesen worden.

Balearen verordnen Schweigen in Bussen und Bahnen

Angesichts der schnell steigenden Zahl von Corona-Infektionen haben Mallorca und die anderen balearischen Inseln die geltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens drastisch verschärft. Von Mittwoch an sind zunächst für zwei Wochen private Treffen zu Hause und in der Öffentlichkeit von Menschen verboten, die nicht im selben Haushalt leben, wie die Regionalregierung anordnete. Zudem müssen alle Restaurants, Bars, Cafés und Fitnessstudios schließen.

Fahrgäste in Bussen und Bahnen sollen während der Fahrt künftig schweigen, um Ansteckungen über die beim Sprechen freigesetzten Aerosolpartikel mit Viren zu vermeiden. Wie die Anordnung kontrolliert werden soll, blieb indes unklar.

Die Corona-Zahlen auf den auch bei Deutschen beliebten Urlauberinseln, zu denen neben Mallorca unter anderem auch Menorca, Ibiza und Formentera gehören, steigen seit Dezember stark an. Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen lag am Dienstag nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid bei knapp 310. Das ist fast so hoch wie in dem in Deutschland besonders betroffenen Bundesland Thüringen und wesentlich höher als im Durchschnitt Spaniens, wo dieser Wert bei knapp 245 liegt. Die Lage in den Krankenhäusern ist entsprechend prekär.

Unterdessen wird der Unmut in der Gastronomiebranche immer lauter. Eine für Dienstag geplante Demonstration von Restaurantbetreibern vor dem Sitz der Landesregierung wurde zwar mit der Begründung verboten, es drohten Ansteckungen unter den Teilnehmern. Aber rund 500 Menschen missachteten das Verbot und demonstrierten trotzdem.

Noch im Juni, am Ende der ersten Corona-Welle, galten die Balearen als vorbildlich bei der Bekämpfung der Pandemie. Hier durften die ersten "Test-Urlauber" aus Deutschland sogar schon vor dem offiziellen Ende des damaligen Lockdowns in Spanien wieder einreisen. Warum die Lage inzwischen so außer Kontrolle geraten ist, lässt sich nicht einfach erklären. Es gebe zwar viele Vorschriften, die aber teils nur lasch umgesetzt würden, schrieb etwa die Zeitung El Confidencial schon im Dezember, als die Kurve der Neuinfektionen wieder steil nach oben zeigte.

Forscher: Italienerin schon im November 2019 mit Corona infiziert

Ende Januar 2020 wurde klar, dass die Pandemie Italien erreicht hat: Premier Giuseppe Conte verkündete die ersten beiden positiven Corona-Tests im Land. Das Virus war bei zwei chinesischen Touristen nachgewiesen worden. Ob sie es erstmals ins Land gebracht hatten, war damals nicht klar. Einige Medien zitierten Monate später Ärzte, denen schon im November ein Anstieg von Lungenerkrankungen aufgefallen sein soll. Es gab außerdem Berichte, dass in Abwässern und anderen Proben im Dezember Spuren des Erregers gefunden wurden.

Wie nun bekannt wurde, gab es den ersten Corona-Fall bei einem Menschen in Italien womöglich schon etliche Monate früher. Italienische Medien wie La Repubblica berichten, dass eine 25 Jahre alte Frau in Mailand bereits im November 2019 mit dem Virus infiziert war. Das hätten Forscher bei nachträglichen Auswertungen festgestellt.

Wegen eines Ausschlags sei der Frau am 10. November 2019 eine Hautprobe entnommen worden. Auf das Coronavirus wurde sie damals nicht getestet, von dem Erreger wusste man in Italien zu diesem Zeitpunkt noch nichts. Außer Hautreizungen habe die Patientin keine weiteren Symptome gehabt.

Doch als sich in den folgenden Monaten die Corona-Pandemie über die Welt ausbreitete, tauchten bei fünf bis zehn Prozent der Patienten mit einer Sars-CoV-2-Infektion auch Hautreizungen auf. Wissenschaftler eines internationalen Forscherteams, das von der Universität Mailand koordiniert wird, untersuchten deshalb Monate später alte Proben aus der Zeit, bevor die Pandemie in Europa bekannt wurde. Bei der jungen Frau aus Mailand wurden sie fündig und entdeckten Sequenzen der RNA des Virus. Im Juni 2020 wurden bei ihr zudem Antikörper nachgewiesen, berichten die Forscher im British Journal of Dermatology. Sie gilt damit als neue Patientin Nummer eins in Italien.

Und auch weltweit gesehen sprechen die italienischen Forscher von dem "ältesten Beweis für das Vorhandensein des Sars-CoV-2-Virus beim Menschen". In China, das als Ursprungsland der Pandemie gilt, wurde in Regierungsunterlagen ein erster Infizierter in der Provinz Hubei am 17. November 2019 erwähnt - eine Woche nach der entnommenen Hautprobe der Mailänderin. Noch lässt sich allerdings nicht klären, ob die Frau tatsächlich weltweit die erste Infizierte ist. Gut möglich ist, dass andere, bereits früher infizierte Menschen, nicht getestet wurden.

© SZ/dpa/Reuters/dit/gal/bix/jsa/saul/sebi/tba/aner/gal/hij
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