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Corona und Freiheitsrechte:"Man kann eine Gesellschaft auch anästhesieren"

Pressekonferenz im Bundeskanzleramt

Hier geht's lang: In einem demokratischen Rechtsstaat sind Gesetzgebung, Rechtsprechung und Regierungen getrennt. Doch die Krise hat zu einem Übergewicht der Exekutive geführt.

(Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

2020 war nicht das Jahr der Freiheit, sondern der Gebote und Verbote. Verfassungsrechtler Christoph Möllers erklärt, wann ihm das Regeln zu weit ging und warum moralische Appelle wenig bringen.

Interview von Thomas Balbierer und Wolfgang Janisch

SZ: Herr Möllers, wir stehen am Ende eines Jahres voller beispielloser Freiheitsbeschränkungen. An welcher Stelle ging Ihnen das Verbieten zu weit?

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