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Corona-Krise:Zeit für Protest

Coronavirus - Studienstart am UKE mit Ebola-Medikament Remdesivir

Eine Ausnahme neben den vielen männlichen Führungsfiguren: Professor Dr. Marylyn Addo.

(Foto: dpa)

Die Pandemie trifft Frauen weltweit ganz besonders hart - als Pflegerinnen, in der Bildung, im öffentlichen Raum. Feminismus ist nötiger denn je.

Kolumne von Jagoda Marinić

Die Pandemie ist ein Zeitfresser, wenn es um Frauenrechte geht. Sie frisst mit jedem Tag, den sie unseren Alltag bestimmt, den Fortschritt der vergangenen Jahre. Sie vertieft die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen, sie erhöht den Gender Pay Gap, sie bringt die Bildungschancen von Mädchen in ärmeren Ländern wieder in Gefahr. Die Pandemie wütet in weit mehr Lebensbereichen, als wir das vordergründig wahrnehmen. In Krisenzeiten müsse man zunächst überleben, behaupten viele, das sei nicht die richtige Zeit, die Frauenfrage zu thematisieren. Das Gegenteil ist der Fall. Sie ist wichtig wie nie, damit Frauen und Mädchen weltweit aus diesem Jahrhundertereignis nicht als die Hauptgeschädigten hervorgehen.

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