Wolfgang Schäuble:Bitter im Abgang

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Er nimmt Abschied als Bundestagspräsident, geht raus aus der großen Verantwortung - das sei alles völlig in Ordnung, sagt Wolfgang Schäuble. Aber ganz aufhören? Auf keinen Fall.

(Foto: Florian Gaertner/imago images/photothek)

Innenminister, Finanzminister, CDU-Chef: Wolfgang Schäuble hat so gut wie alles gemacht in der deutschen Politik. Jetzt wollen ihn viele loswerden. Aber: Er macht erst mal weiter.

Von Stefan Braun, Berlin

Ein Nachmittag im Oktober, Wolfgang Schäuble sitzt in seinem Büro. Durch die Fenster sieht man den Tiergarten und das Kanzleramt, sanfte Herbstsonne strahlt ins große Amtszimmer des Bundestagspräsidenten. Noch ist hier alles wie immer. Aber in ein paar Tagen werden die Teppichreiniger aufkreuzen. Helfer werden seine Sachen einpacken. Schäuble, der große, alte, zuletzt heftig umstrittene Mann der CDU, wird ein ganz normaler Abgeordneter werden.

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