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Bataclan:Frankreich gedenkt der Opfer von Paris

Zwei Jahre ist es her, dass Islamisten in Paris in einer koordinierten Aktion 130 Menschen töteten. An den sechs Anschlagsorten wurde heute der Opfer gedacht.

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In aller Stille hat Frankreich der 130 Toten und mehr als 350 Verletzten der islamistischen Anschläge von vor zwei Jahren gedacht. Präsident Emmanuel Macron besuchte die sechs Pariser Anschlagsorte und legte dort Kränze nieder. In Schweigeminuten gedachten die Anwesenden der Opfer. Die Gedenkfeierlichkeiten begannen vor dem Fußballstadion Stade de France im Pariser Vorort Saint-Denis.

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Im Anschluss nahm Macron an weiteren Gedenkzeremonien vor Restaurants und Cafés im Zentrum der französischen Hauptstadt teil und dankte den Helfern. Daran beteiligten sich auch Macrons Frau Brigitte und Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Vor den Gaststätten hatten die Islamisten an dem ungewöhnlich milden Novemberabend vor zwei Jahren das Feuer auf Menschen eröffnet, die auf Terrassen saßen.

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Zudem legten Macron und und die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo einen Kranz vor der Konzerthalle Bataclan in der Nähe des Platzes der Republik nieder. Die Dschihadisten hatten dort ein Konzert der US-Band Eagles of Death Metal gestürmt und 90 Menschen getötet. Eliteeinheiten von Polizei und Armee gelang es schließlich, die Konzerthalle aus der Hand der Attentäter zu befreien.

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Die Eagles of Death Metal traten auch am zweiten Jahrestag der Anschläge auf. Frontmann Jesse Hughes sang "Save A Prayer" nicht weit vom Bataclan entfernt.

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Der Angehörige eines Opfers wird von Macron umarmt. Von einigen Hinterbliebenen kam aber auch Kritik: "Man hat uns völlig vergessen", sagte der Sohn des ersten Anschlagstoten Manuel Dias, der vor dem Stade de France umgebracht wurde. Michael Dias blieb den Gedenken aus Protest fern.

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Auch in der Nähe des Cafés "Bonne Bière" wurde ein Kranz niedergelegt.

Nach den Angriffen galt fast zwei Jahre lang der Notstand in Frankreich. Er wurde vor zwei Wochen durch ein strengeres Anti-Terror-Gesetz ersetzt, das der Polizei größere Befugnisse im Umgang mit Terrorverdächtigen gibt.

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Zum Abschluss der Gedenkzeremonien ließ die Opfer-Organisation Life for Paris vor dem Rathaus des 11. Pariser Stadtbezirks wie schon im Vorjahr symbolisch Ballons für alle Opfer der Anschläge aufsteigen.

© SZ.de/afp/lalse/gal
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