Bundesnachrichtendienst:Warum der BND in Afghanistan falsch lag

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Über die Anzahl der Waffen, die in Besitz der Taliban waren, führte der Bundesnachrichtendienst akribisch Buch. Alleine - darauf kam es letzten Endes nicht an.

(Foto: Schöning/imago)

Waffen, Kämpfer, militärische Daten: In kaum einem Land hatte der deutsche Auslandsgeheimdienst so umfassende Möglichkeiten zur Aufklärung wie in Afghanistan. Und doch hat er das Wesentliche übersehen. Wie konnte er sich derart irren?

Von Florian Flade, Georg Mascolo und Ronen Steinke, Berlin

Welche Waffen, wie viele Kämpfer die radikalislamischen Taliban in Afghanistan zur Verfügung haben: Darüber war der Bundesnachrichtendienst, der BND, meist gut informiert. Was diese harten militärischen Fakten betrifft, hatte der deutsche Auslandsgeheimdienst den Ruf, präzise Buch zu führen. Es ist ein akribisches Bild, das der Dienst dazu zeichnete. Auch zuletzt in einem vertraulichen Lagebericht, der am Freitag im Krisenstab der Bundesregierung vorgestellt wurde.

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