Sie tanzen den Sikr im Februar. Zehn Stunden, einen ganzen Tag lang laufen die Tschetschenen Runde um Runde, begleitet von Liedern, die der heilige Kunta Hadschi nur für diesen Zweck geschrieben hat. Jeder geht im Ganzen auf und alle zusammen in der Hingabe an den Höchsten. Eine Kraft erfüllt dann den Raum, die manche furchteinflößend finden und andere beneidenswert, eine Kraft, die die Männer reinigt und stärkt und in einem ekstatischen Wirbel direkt zu Gott führt.
ClansDie Unsichtbaren
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Berlins Tschetschenen haben Schlagzeilen gemacht, und zwar die falschen: Bandenkämpfe, Überfälle, Schlägereien. Einblicke in eine Gemeinschaft, deren größter Kampf gerade der gegen den eigenen schlechten Ruf ist.
Von Sonja Zekri, Berlin
