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Tropensturm:Mehr als 70 Tote auf den Philippinen und in Malaysia

Tropensturm auf den Philippinen

In der Provinz Samar auf den Philippinen hat der Tropensturm Jangmi zu schweren Überschwemmungen geführt.

(Foto: REUTERS)
  • Auf den Philippinen sind mehr als 120 000 Menschen von einem Tropensturm betroffen, 53 Menschen kamen hier ums Leben. In Malaysia sind mehr als 20 Personen gestorben.
  • Nach den schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten im Nordosten Malaysias sind hier vermehrt Krankheiten wie Durchfall ausgebrochen.

53 Tote auf den Philippinen

Die Zahl der Toten bei den schweren Überschwemmungen auf den Philippinen und in Malaysia ist weiter gestiegen. Auf den Philippinen kamen nach Behördenangaben vom Mittwoch bislang 53 Menschen ums Leben. Allein in Catbalogan in der Provinz Samar starben demnach 19 Menschen bei einem Erdrutsch. Bei Überschwemmungen in Rondo in der Provinz Cebu kamen 12 Menschen ums Leben.

Von dem Tropensturm Jangmi sind den Angaben zufolge mehr als 120 000 Menschen in dem Land betroffen. Der Sturm hat sich inzwischen abgeschwächt und soll die Inselgruppe laut Meteorologen bis Freitag verlassen.

Schwere Überschwemmungen in Malaysia

Bei den schwersten Überschwemmungen in Malaysias Nordosten seit Jahrzehnten stieg die Zahl der Toten unterdessen auf mindestens 21. Acht Menschen würden noch vermisst, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Fast eine Viertelmillion Menschen musste ihre Häuser verlassen. Zudem gab es erste Berichte über den Ausbruch von Krankheiten wie Grippe und Durchfall.

Zwar gingen die Wassermassen in Malaysia vielerorts bereits zurück, und für die kommenden Tage sagte der Wetterdienst gutes Wetter voraus. Meteorologen warnten jedoch, dass die Monsunphase noch bis März dauere. Schon Ende der Woche könne es neue Regenfälle geben.

© Süddeutsche.de/AFP/dpa/sks
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