Terrorismus:Nach Entführung in Nigeria: 28 Schulkinder in Sicherheit

Terrorismus
Eine Mutter umarmt ihr freigelassenes Kind im nigerianischen Damishi. Foto: -/AP/dpa (Foto: dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Lagos (dpa) - Nach einer Entführung Dutzender Schüler im westafrikanischen Nigeria Anfang Juli sind 28 Kinder freigelassen worden.

Mindestens 80 weitere Kinder seien aber nach wie vor in der Gewalt der Entführer, hieß es von der Polizei. Die freigelassenen Kinder seien am Samstagabend im Dorf Sabon Gaya aufgefunden worden, so der Polizeisprecher des Bundesstaates Kaduna.

Nach früheren Angaben der Landesregierung hatten am 5. Juli schwerbewaffnete Männer die Bethel Baptist High School in der Ortschaft Damishi angegriffen und die Kinder entführt. Der Präsident der Baptistengemeinschaft Nigerias, Israel Akanji, erzählte nun lokalen Journalisten, die Entführer hätten die Kinder in dem Ort abgesetzt. Die Kirche habe kein Lösegeld gezahlt.

Größere Kindesentführungen im Zusammenhang mit Überfällen auf Schulen kommen im bevölkerungsreichsten Land Afrikas häufig vor. Dahinter stecken sowohl islamistische Terroristengruppen wie Boko Haram als auch kriminelle Banden, die Lösegeld erpressen wollen.

© dpa-infocom, dpa:210725-99-526229/2

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB